Autorinnen und Autoren

Adler, Sabine

Sabine Adler ist langjährige Osteuropa-Expertin des Deutschlandfunks. Sie berichtete viele Jahre aus Moskau, war Leiterin des Hauptstadtstudios in Berlin und Korrespondentin im Studio Warschau mit Schwerpunkt Belarus, baltische Länder und Ukraine. Während der Ereignisse auf dem Euro-Maidan berichtete sie aus Kiew und danach über den Krieg in der Ostukraine. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. als Politik-Journalistin des Jahres. Zuletzt veröffentlichte sie im Aufbau Verlag „Russisches Roulette. Ein Land riskiert seine Zukunft“ und „Weiterleben ohne Wenn und Aber. Die Shoah-Überlebende Giselle Cycowicz“.

Die Ukraine und wir: Deutschlands Versagen und die Lehren für die Zukunft.

Alt, Jörg

Dr. Jörg Alt, Jahrgang 1961, wohnt in Nürnberg. Sein Weg in den zivilen Ungehorsam und Widerstand führte über die Arbeit mit Geflüchteten, das Mitleben bei den Mayas, Projektarbeit in Afrika, Begegnung mit den Fridays for Future zu den Hungerstreikenden in Berlin. Heute arbeitet der Ordenspriester im UKAMA-Zentrum der Jesuiten für die sozial-ökologische Transformation.

Die letzte Generation – Das sind wir alle.

Apitz, Bruno

Bruno Apitz, 1900 als zwölftes Kind einer Leipziger Proletarierfamilie geboren, lernte Stempelschneider, kam 1917 wegen Antikriegspropaganda ins Gefängnis, begann eine Buchhändlerlehre und war u. a. Schauspieler. Seit 1927 Mitglied der KPD, wurde er 1933 inhaftiert, war in mehreren KZ, einem Zuchthaus und ab 1937 bis zur Befreiung 1945 im KZ Buchenwald. Danach arbeitete er als Redakteur, Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen Leipzig und Dramaturg bei der DEFA. Ab 1955 freier Autor in Berlin. Er starb 1979. Sein erster Roman „Nackt unter Wölfen“ (1963 erstmalig verfilmt von Frank Beyer, u. a. mit Erwin Geschonneck und Armin Mueller-Stahl) wurde zu einem Welterfolg.

Sechs Texte über Buchenwald von Buchenwald Häftling Nr. 2417.

Nackt unter Wölfen.

Aramburu, Fernando

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, dem Premio Biblioteca Breve, dem Premio Euskadi und zuletzt, für «Patria», mit dem Premio Nacional de la Crítica, dem Premio Nacional de Narrativa und dem Premio Strega Europeo. «Patria» wurde als Serie für HBO verfilmt.Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen. Er übersetzte u. a. Antonio Muñoz Molina, Luis Sepúlveda, Rolando Villazón und Fernando Aramburu aus dem Spanischen. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des spanischen Kulturministeriums, dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis und dem Jane Scatcherd-Preis.

Die Mauersegler.

Die Mauersegler

Arunagirinathan, Umes 

Umes Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geboren und kam als 13-jähriger unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Er studierte in Lübeck Medizin und wurde an der Universität Hamburg promoviert. Nach seiner Assistenzzeit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeitete er in der Klinik für Kardiochirurgie in Bad Neustadt an der Saale sowie an der Charité Berlin. Er ist Facharzt für Herzchirurgie und heute als Funktionsoberarzt im Klinikum Links der Weser in Bremen tätig.

Der verlorene Patient. Wie uns das Geschäft mit der Gesundheit krank macht.

Barry, Kevin

Kevin Barry, geboren 1969 in Limerick hat bisher drei Romane – „Dunkle Stadt Bohane“, „Nachtfähre nach Tanger“ und „Beatlebone“ – sowie zwei Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht. Für sein Werk wurde er u.a. mit dem IMPAC-Preis, dem Europäischen Literaturpreis und dem Rooney Prize ausgezeichnet sowie zweimal auf die Shortlist des Irish Book Award gewählt.

Nachtfähre nach Tanger.

Bartolini, Luigi

Fahrraddiebe. Von ehrenwerten Dieben, liebenswerten Verbrechern und verdammten Fahrradräubern.

Balzer, Jens

Jens Balzer, geboren 1969, ist Autor und Kolumnist, u.a. für die «Zeit», «Rolling Stone», den Deutschlandfunk und radioeins. Er war stellvertretender Feuilletonchef der «Berliner Zeitung» und kuratiert den Popsalon am Deutschen Theater. 2019 erschien «Das entfesselte Jahrzehnt», seine vielgelobte Geschichte der Siebzigerjahre; 2021 folgte «High Energy», eine Gesamtschau der Achtzigerjahre und das «Charakterporträt eines Zeitalters» (FAZ). Nun setzt Jens Balzer mit «No Limit» seine große Kultur- und Mentalitätsgeschichte der Gegenwart fort.

No Limit: Die Neunziger das Jahrzehnt der Freiheit.

High Energy: Die Achtziger – das pulsierende Jahrzent.

Das entfesselte Jahrzehnt: Sound und Geist der 70er.

Bergen, Mark

Mark Bergen ist Journalist und berichtet seit Jahren über die Geschäftspraktiken von Google und YouTube, unter anderem für Bloomberg News und Bloomberg Businessweek. Weitere seiner Texte erschienen in der New York Times, dem Wall Street Journal und im New Yorker. 

YouTube. Die globale Supermacht: Wie Googles Videoplattform unsere Weltsicht dominiert.

Blasberg, Anita

Anita Blasberg, 1977 in Düsseldorf geboren, studierte Sozialwissenschaften, Politik, Psychologie und Germanistik. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Redakteurin und Reporterin für DIE ZEIT. Zuletzt entwickelte und leitete sie gemeinsam mit Dorothe e Stöbener das neue Ressort Entdecken. Sie wurde mit dem Deutschen Sozialpreis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Für die Fernsehreportage „Die Weggeworfenen“ erhielt sie u.a. den Prix Italia. Blasberg hat zwei Sohne und lebt mit ihrer Familie bei Hamburg.

Der Verlust. Warum nicht nur meiner Mutter das Vertrauen in unser Land abhandenkam.

Buckenmaier, Claudia

Claudia Buckenmaier, zuvor im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin tätig, begann ihre Auslandslaufbahn als Vertretung der ARD-Korrespondentin in London, war dann von 2007 bis 2012 Leiterin des Studios Stockholm und berichtete für die ARD aus Skandinavien und dem Baltikum. 2012 übernahm sie die Leitung der Auslandsredaktion des NDR in Hamburg, 2017 wurde sie ARD-Korrespondentin in Washington. Bis Juni 2022 leitete Buckenmaier das Studio in Washington. Seither arbeitet sie wieder als Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio.

Wer rettet Amerika? Bericht aus einem verwundeten Land.

Brückner, Susann

Susann Brückner arbeitet und lebt im Literaturbetrieb in Berlin und Wien. Gelegentlich schreibt sie, meistens über Tod und Trauer, u.a. für das Almost Magazine oder die Berliner Zeitung.
Caroline Kraft schreibt als freie Autorin u.a. für Zeit Online. Ihre Kolumne »Schluss jetzt« erschien in der taz. Sie ist ausgebildete Sterbebegleiterin und chronische Bestatterpraktikantin und lebt in Berlin.

endlich. über Trauer reden.

Böll, Heinrich

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).
Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.

Die verlorene Ehre der Katharina Blum. oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann.

Calligarich, Gianfranco

Gianfranco Calligarich, geboren 1947 in Asmara, Eritrea, stammt aus einer Triestiner Familie. Er wuchs in Mailand auf, bevor er nach Rom zog, wo er als Journalist und Drehbuchautor arbeitet. 1994 gründete er das Teatro XX Secolo. Die Originalausgabe von Der letzte Sommer in der Stadt erschien 1973. Der Roman wird derzeit in zwanzig Sprachen übersetzt.

Der letzte Sommer in der Stadt.

Carlin, Paula

Paula Carlin ist das Pseudonym der deutschen Spiegel-Bestsellerautorin Patricia Koelle. Sie wurde 1964 in Alabama/USA geboren und lebt seit 1965 in Berlin. Ihre größte Leidenschaft gilt dem Schreiben, in dem sie ihr immerwährendes Staunen über das Leben, die Menschen und unseren sagenhaften Planeten zum Ausdruck bringt.

Sternflüstern.

Cervantes, Miguel de

Miguel de Cervantes Saavedra (1847-1616) wurde als viertes von sieben Kindern einer verarmten Adelsfamilie in Alcalá de Henares geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Er studerte Theologie in Salamanca und Madrid, ging 1569 mit dem Kardinal Aquaviva nach Rom und wurde 1570 Soldat. In der Seeschlacht von Lepanto wurde seine linke Hand verstümmelt. 1575 fiel er algerischen Piraten in die Hände und verbrachte fünf Jahre in Gefangenschaft, ehe er nach Spanien zurückkehren konnte. Im Alter von 37 Jahren heiratete er und wurde Kaufmann. Nach misslungenen Geschäften landete er zweimal in Schuldhaft, während der er an seinem großen Roman „Don Quijote“ zu schreiben begann. 1605 veröffentlichte er den ersten Band des „Don Quijote“ und erreichte damit schnell öffentliche Berühmtheit, konnte sich finanziell aber nicht erholen. 1615 veröffentlichte er den zweiten Band und starb ein Jahr später verarmt in Madrid.Cervantes ist als überragender Erzähler in die Literaturgeschichte eingegangen: Sein unsterbliches Meisterwerk „Don Quijote“, ursprünglich als Satire auf die populären Ritterromane angelegt, wurde zu einem umfassenden Bild der spanischen Gesellschaft und des menschlichen Lebens überhaupt.

Don Quijote.

Chodorkowski, Michail 

Michail Chodorkowski ist wahrscheinlich der berühmteste lebende russische Dissident im Exil. Als erfolgreicher Geschäftsmann war er Chef von YUKOS, einem der
größten Ölproduzenten der Welt. Nachdem er Anfang 2003 bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit Präsident Putin die endemische Korruption kritisierte, wurde er noch im selben Jahr verhaftet und unter dem Vorwurf der Steuerhinterziehung und des Betrugs zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde von Amnesty International zum Gewissensgefangenen erklärt und schließlich im Dezember 2013 freigelassen. 2001 gründete er die Open Russia Foundation mit dem Ziel, die Zivilgesellschaft in Russland aufzubauen und zu stärken. Als Anführer der russischen Opposition im Exil setzt sich Chodorkowski für eine alternative Vision Russlands ein. Der Oscar-prämierte Dokumentarfilmer Alex Gibney hat Michail Chodorkowskis Lebensgeschichte in seinem neuesten Film Citizen K aufgezeichnet, der derzeit auf Amazon Prime zu sehen ist. Weitere auf Deutsch erschienene Bücher des Autors sind: Briefe aus dem Gefängnis: Mit einem Essay von Erich Follath (2011), Mein Weg: Ein politisches Bekenntnis (2012) und Meine Mitgefangenen (2014).

Wie man einen Drachen tötet: Handbuch für angehende Revolutionäre.

Churchill, Winston

WINSTON CHURCHILL (1874-1965) gilt nicht nur in Großbritannien als eine der faszinierendsten historischen Gestalten und als der überragende Staatsmann des 20. Jahrhunderts. 64 Jahre lang saß der Vollblutpolitiker im britischen Parlament, zweimal war er Premierminister. Aber nicht nur als Politiker glänzte Churchill, auch als Kriegsberichterstatter und Essayist, als Schriftsteller, der für seine historischen Werke mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Ebenfalls nicht zu unterschätzen waren seine Talente als Hobbymaler, Landschaftsgestalter und Maurer auf seinem Gut Chartwell in Kent. Churchills »finest hour« waren die Jahre 1939 bis 1945, als er Großbritannien unerschrocken durch den Zweiten Weltkrieg und bis zum Sieg gegen Hitler führte. Früh sah er die Errichtung des Eisernen Vorhangs voraus und warb engagiert und vehement für ein geeintes und starkes Europa. Im Kampa Verlag in der Reihe Gatsby ist ein Band mit Sprüchen und Anekdoten in Vorbereitung: »Wir sind allesamt Würmer. Aber ich glaube, dass ich ein Glühwürmchen bin.«

Meine frühen Jahre.

Dahn, Felix

Der Autor und Historiker Felix Dahn lehrte als Hochschullehrer an verschiedenen deutschen Universitäten. Seine historischen Romane über die Spätantike und die Völkerwanderung zählen heute immer noch zu den gern gelesenen populären Büchern.

Attila.

Ein Kampf um Rom.

David, Janina

Janina David, geboren 1930 in Polen, wächst als jüdisches Mädchen in einer bürgerlichen Familie auf. Während des Krieges verliert sie ihre Eltern und verlässt 1946, nach ihrer Befreiung aus dem Warschauer Ghetto, Polen. In Australien studiert sie Kunst und Sozialwissenschaften und kehrt 1958 nach Europa zurück. Heute lebt Janina David als freie Schriftstellerin in London. 

Ein Stück Himmel. Erinnerungen an eine Kindheit.

Derin, Benjamin

Die Polizei – Helfer, Gegner, Staatsgewalt Inspektion einer mächtigen Organisation.

Defoe, Daniel 

als Daniel Foe vermutlich Anfang 1660 in London geboren, gestorben ebendort am 5. Mai 1731, sollte nach dem Willen seines Vaters Geistlicher werden, schlug dann aber eine Karriere als Kaufmann und später als Journalist ein. Erst im Alter von 59 Jahren veröffentlichte er mit Robinson Crusoe seinen ersten Roman, der ihn weltberühmt machen sollte.

Die Pest in London.

Robinson Crusoe.

Dickens, Charles 

Im Jahre 1849 begann Dickens mit der Arbeit an seinem Roman David Copperfield, der auf Erfahrungen aus seinem frühen Leben basiert.

Klein Doritt: Die Armut.

Klein Doritt: Der Reichtum.

Ein Weinachtsabend.

Nikolas Nickleby.

Dombey und Sohn.

David Copperfield.

Das Heimchen am Herde.

Der Behexte und der Pakt mit dem Geiste.

Der Kampf des Lebens.

Oliver Twist.

Eine Geschichte von zwei Städten.

Der Raritätenladen.

Die Silvesterglocken.

Disher, Garry

Disher, Garry Disher, Garry Garry Disher, geboren 1949, wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kriminalromane und Kinderbücher. Sein Werk wurde für den Booker Prize nominiert und mehrfach ausgezeichnet, u. a. viermal mit dem Deutschen Krimipreis sowie mit dem wichtigsten australischen Krimipreis, dem Ned Kelly Award. Garry Disher lebt an der Südküste von Australien in der Nähe von Melbourne.Torberg, Peter Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund, studierte in Münster und in Milwaukee. Seit 1990 arbeitet er hauptberuflich als freier Übersetzer, u. a. der Werke von Paul Auster, Michael Ondaatje, Ishmael Reed, Mark Twain, Irvine Welsh und Oscar Wilde.

Barrier Highway.

Hope Hill Drive.

Kaltes Licht.

Dostojewski, Fjodor M.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821–1881) war das zweite von acht Kindern einer verarmten Adelsfamilie aus Moskau. Vier Jahre Zwangsarbeit wegen revolutionärer Umtriebe prägten sein Leben ebenso wie seine Spielleidenschaft und daraus resultierende Geldsorgen. Neben neun Romanen verfasste Dostojewski ab 1846 zahlreiche Erzählungen, Novellen und Essays.

Der Idiot.

Der Spieler.

Schuld und Sühne.

Der Doppelgänger.

Weiße Nächte.

Das Krokodil.

Eichler, Lina 

Lina Eichler, Jahrgang 2002, wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie fand über verschiedene Tierrechts- und Klimagruppen in den zivilen Widerstand und zum Hungerstreik. Angesichts des Klimanotstands verließ sie die Schule kurz vor dem Abitur und schloss sich der Letzten Generation an. Heute protestiert sie und koordiniert in Vollzeit den Widerstand.

Die letzte Generation – Das sind wir alle Wenn die Welt in Flammen steht, hilft es nicht, den Feueralarm auszustellen.

El Ouassil, Samira

Samira El Ouassil, geboren 1984 in München, ist eine deutsche Autorin, Schauspielerin, Musikerin und Politikerin (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative). Seit September 2018 schreibt sie für das Onlineportal „Übermedien“ die Kolumne „Wochenschau“.Seit 2019 moderiert sie zusammen mit Christiane Stenger den philosophischen Audible-Podcast „Sag niemals Nietzsche“. Seit 2020 schreibt sie eine Online-Kolumne beim „Spiegel“. Zusammen mit Friedemann Karig moderiert sie seit 2020 den Podcast „Piratensender Powerplay“. El Ouassil ist Sängerin der Band Kummer und Mitglied im Verein Mensa. Friedemann Karig, geboren 1982, studierte Medienwissenschaften, Politik, Soziologie und VWL und schreibt unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“, das „SZ-Magazin“, „Die Zeit“ und „jetzt“. Er moderierte das für den Grimme-Preis nominierte Format „Jäger&Sammler“ von „funk“, dem jungen Online-Angebot von ARD und ZDF. „Dschungel“ war sein literarisches Debüt, zuvor erschien 2017 sein Buch „Wie wir lieben. Vom Ende der Monogamie“. Karig lebt in Berlin und München.

Erzählende Affen – Mythen, Lügen, Utopien Wie Geschichten unser Leben bestimmen. Vom Patriarchat bis zur Klimakrise – Narrative prägen die Welt.

Engelmann, Reiner

Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Bücher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen.

Der Fotograf von Auschwitz.

Eucken, Rudolf

Die Lebensanschauungen grossen Denker.

Fallada, Hans 

Hans Fallada (1893 – 1947) gehört zu den großen deutschsprachigen Erzählern des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Roman «Kleiner Mann – was nun?» wurde in zwanzig Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und machte ihn weltberühmt. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen außerdem «Bauern, Bonzen und Bomben», «Wer einmal aus dem Blechnapf frißt» und «Wolf unter Wölfen». Jahrzehnte nach seinem Tod wurde Hans Fallada mit «Jeder stirbt für sich allein» überraschend international noch einmal zum Bestsellerautor. Sein Werk erlebte eine Renaissance.

Der Trinker.

Federle, Lisa

Lisa Federle, 1961 in Tübingen geboren, arbeitet dort seit 2001 als Notfallmedizinerin und seit 2004 als leitende Notärztin. 2015 entwickelte sie eine „rollende Arztpraxis“ zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen. Während der Corona-Pandemie wurde die rollende Arztpraxis zur mobilen Teststelle. Damit leistete Lisa Federle den entscheidenden Beitrag zum Tübinger Modell. 2020 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz, 2021 gründete sie mit Jan Josef Liefers und Michael Antwerpes die Initiative #BewegtEuch, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen sportliche Aktivitäten zu ermöglichen.

Auf krummen Wegen geradeaus. Was mich bewegt und antreibt.

Figgener, Christine

Christine Figgener, geboren 1983 in Haltern am See, studierte Biologie in Tübingen, Würzburg und promovierte in Texas. Seit 2007 lebt und arbeitet sie in Costa Rica, wo sie Meeresschildkröten erforscht und für deren Schutz kämpft. Ihr Video von einer Schildkröte, der ein Plastikstrohhalm schmerzhaft aus der Nase entfernt werden muss, ging viral und heizte die globale Debatte rund um die Verwendung von Einmalplastik an, die in vielen Ländern zu Verboten führte. Vom TIME Magazine wurde sie zum „Next Generation Leader“ ernannt, seit 2020 ist sie Director of Science and Education für die Footprint Foundation, die über die Gefahren von Plastikverschmutzung aufklärt. Außerdem gründete und leitet sie die Organisation COASTS und die Beratungsfirma Namaka Conservation Science in Costa Rica, die sich um den Schutz der Meeresschildkröten bemühen.

Meine Reise mit den Meeresschildkröten.

Fratzscher, Marcel

Marcel Fratzscher ist Wissenschaftler, Autor und Kolumnist zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Er ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) – eines der führenden und unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstitute und think tanks in Europa – und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Mitglied des High-level Advisory Board der Vereinten Nationen zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs), Mitglied im Deutsch-Französischen Rat der Wirtschaftsexperten der Regierungen von Deutschland und Frankreich, Mitherausgeber des Journal of International Economics, Mitglied des Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums und Mitglied des Kuratoriums der Hertie School of Governance. Er engagiert sich für Chancengleichheit von benachteiligten Kindern als Mitglied von Gremien der Kreuzberger Kinderstiftung, von Deutschland Rundet Auf und der Welthungerhilfe.Seine inhaltliche Arbeit fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, Ungleichheit und Integration Europas. Er hat seit 2014 drei Bücher in deutscher und englischer Sprache zu diesen Themen veröffentlicht, hat eine zwei-wöchentliche Kolumne auf Zeit Online zu Verteilungsfragen und veröffentlicht regelmäßig Kommentare in deutsch- und englischsprachigen Medien, wie der Financial Times, Wall Street Journal und Project Syndicate. Er ist einer der am besten publizierten deutschsprachigen Ökonomen und hat Auszeichnungen für seine wissenschaftlichen und publizistische Arbeiten erhalten. Er ist Deutscher und Europäer.

Geld oder Leben: Wie unser irrationales Verhältnis zum Geld die Gesellschaft spaltet.

Friedell, Egon

Novalis. Eine Kulturgeschichte der Romantik.

Friedrich, Tobias

Tobias Friedrich, 1969 in Göttingen geboren, schreibt seit den 90er-Jahren Musik für seine Bands Viktoriapark und Husten (u.a. mit Gisbert zu Knyphausen) sowie für andere Künstler. Er war Herausgeber eines Berliner Musikmagazins, arbeitet als Autor von Sachbüchern und ist Co-Veranstalter der Berliner Musik-und-Lese-Show »Ein Hit ist ein Hit«. »Der Flussregenpfeifer« ist sein literarisches Debüt, über das er sagt: »Es war mir ein Rätsel, wieso es noch kein Buch über Oskar Speck gab. Es war klar, dass ich, der ich noch nie einen Roman geschrieben hatte, mit dem Schreiben eines Romans über ihn restlos überfordert sein würde. Also fing ich unverzüglich mit der Arbeit an.«

Der Flussregenpfeifer: Nach einer wahren Geschichte.

Funke, Arno

Mein Leben als Dagobert.

l

Garton Ash, Timothy

Timothy Garton Ash, 1955 geboren, ist Professor für Europäische Studien an der Universität Oxford und Senior Fellow an der Hoover Institution der Stanford University, daneben schreibt er regelmäßig für wichtige internationale Zeitungen und Zeitschriften. Er lebt in Oxford. Bei Hanser sind zuletzt erschienen: Redefreiheit. Prinzipien für eine vernetzte Welt (2016), Ein Jahrhundert wird abgewählt. Europa im Umbruch 1980–1990 (erw. Neuausgabe 1989/2019) sowie Europa.Eine persönliche Geschichte 

Europa. Eine persönliche Geschichte.

Gloger, Katja

Katja Gloger, geboren 1960 in Koblenz, beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Russland. Sie studierte Russische Geschichte, Politik und Slawistik in Hamburg und Moskau und ging Anfang der neunziger Jahre als Korrespondentin für den »Stern« nach Moskau. Dort erlebte sie den Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie interviewte Michail Gorbatschow ebenso wie Boris Jelzin und Wladimir Putin. Sie war »Stern«-Korrespondentin in den USA und arbeitete als Autorin des Nachrichtenmagazins mit den Schwerpunkten Russland, Internationale Politik und Sicherheitspolitik. 2010 erhielt sie den Henri-Nannen-Preis, 2014 wurde sie als politische »Journalistin des Jahres« ausgezeichnet. Katja Gloger lebt in Hamburg.

Putins Welt. Das neue Russland, die Ukraine und der Westen.

Gran, Sissel

Sissel Gran ist Psychologin, Paartherapeutin und Schriftstellerin. Mehrere ihrer Bücher über Beziehungen wurden in Norwegen zu Bestsellern: Kjærlighet i hastighetens tid, dt. Liebe im Zeitalter der Eile (2005), Kjærlighetens tre porter, dt. Die drei Tore zur Liebe (2007), und Hekta, dt. Abhängig (zusammen mit Nora Skaug)

Ich verlasse dich, weil ich leben will.

Goethe, Johann Wolfgang von

Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.

Die Leiden des jungen Werther.

Wilhelm Meisters Wanderjahre.

Das Märchen und andere Erzählungen.

Wilhelm Meisters Lehrjahre.

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit.

Hermann und Dorothea.

Bekenntnisse einer schönen Seele.

Urfaust.

Der Mann von Fünfzig Jahren.

Briefwechsel Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.

Italienische Reise.

Gogol, Nikolai

Nikolai Wassiljewitsch Gogol, geboren am 31. März 1809 in Welyki Sorotschynzi/Ukraine und gestorben am 04. März 1852 in Moskau, war ein russischer Schriftsteller. Nach dem besuch des Gymnasiums in Nischyn trat er 1818 in Petersburg eine Stellung im Staatsdienst an und wurde drei Jahre Später Lehrer an einer höheren Mädchenschule. Im selben Jahr machte er Bekanntschaft mit Puschkin, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband und der ihm wiederholt Arbeitsstellen verschaffte. Im Jahr 1834 trat Gogol eine Professur für Allgemeine Geschichte an der Universität Petersburg. In den folgenden Jahren unternahm er mehrere Reisen und verstarb schließlich im Alter von 42 Jahren an den Folgen einer übermäßigen Fastenkur.

Band 3: Der Mantel • Ein Landjunker.

Band 4: Wie es kam, dass sich Iwan Iwanowitsch mit Iwan Nikiforowitsch entzweit hat.

Memoiren eines Wahnsinnigen • Eine Mainacht.

Die Nase • Wij, der König der Erdgeister.

Taras Bulba.

Habermann, Maggie

Maggie Haberman, geboren 1973, gehört zu den investigativen Top-Journalisten in den USA. Sie schrieb seit 1996 als Reporterin für die »New York Post« und die »New York Daily News« sowie das Magazin »Politico«. Seit 2014 ist sie politische Analystin für CNN, 2015 wurde sie Korrespondentin der »New York Times« für das Weiße Haus. Ihr umfangreiches Wissen über Donald Trumps Werdegang, seine Methoden und seine Organisation brachte ihr zugleich den Ruf als eine seiner entschiedensten Kritikerinnen und das Vertrauen des ehemaligen Präsidenten ein, der sie »meine Psychiaterin« nennt. Für ihre Berichterstattung über Russlands Manipulation der US-Wahl 2016 erhielten sie und ihr Team 2018 den Pulitzer-Preis.

Täuschung: Der Aufstieg Donald Trumps und der Untergang Amerikas.

Hagemeyer, Pablo

Dr. med. Thomas Pablo Hagemeyer, 1970 in Bonn geboren, ist Arzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und in eigener psychotherapeutischer Praxis niedergelassen. Fachbuchautor und Supervisor, Drehbuchautor, Drehbuchberater und Dozent für Persönlichkeitspsychologie.Aufgewachsen in Südamerika und Spanien. Er ist mit einer Rechtsanwältin verheiratet, hat zwei Kinder, einen Hund und lebt in Oberbayern.

Die perfiden Spiele der Narzissten.

Gestatten, ich bin ein Arschloch.“ Ein netter Narzisst und Psychiater erklärt, wie Sie Narzissten entlarven und ihnen Paroli bieten.

Haider, Lars

Lars Haider, Jahrgang 1969, ist Journalist und Autor. Er war in verschiedenen Chefredaktionen bei deutschen Zeitungen tätig, bevor er im Juli 2011 Chefredakteur des Hamburger Abendblatts wurde. Aus dieser Zeit kennt er Olaf Scholz, den er wahrscheinlich so oft wie wenige andere Journalisten in Deutschland getroffen hat, und dem er immer zugetraut hat, eines Tages Bundeskanzler zu werden.

Olaf Scholz. Der Weg zur Macht.

Das Phänomen Markus Lanz. Auf jede Antwort eine Frage.

Heimbach, Jürgen 

Jürgen Heimbach, geboren 1961 in Koblenz, studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Germanistik und Philosophie, betrieb in Mainz ein Off-Theater und gründete die Künstlergruppe V-I-E-R, mit der er Ausstellungen organisiert. Heute arbeitet Heimbach als Redakteur für 3sat. Sein Werk umfasst Romane, Jugendbücher und kriminalistische Kurzgeschichten. Sein Roman Die Rote Hand wurde 2020 mit dem Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet. Heimbach lebt mit seiner Familie in Mainz.

Die Rote Hand.

Heintze, Anne 

Anne Heintze hat als Therapeutin, Seminarleiterin und Coach seit 1988 Tausende Menschen bei der Realisierung ihres Potenzials unterstützt. Ihre Leser und Seminarteilnehmer schätzen an ihr besonders die bodenständige Authentizität und alltagstaugliche Spiritualität. Die begeisternde Mutmacherin für alle, die mehr vom Leben wollen, hat mehrere erfolgreiche Bücher veröffentlicht und viele OpenMind Coaches ausgebildet. www.open-mind-akademie.de

Auch kleine Stiche machen Seelenwunden. Mikroverletzungen heilen, neue Lebensfreude gewinnen.

Herzog, Martin

Martin Herzog, 1972, im Gründungsjahr der GSG9, in Aachen geboren. Hat Philosophie, Politik und Geschichte in Köln studiert. Arbeitet seit 30 Jahren als Hörfunk- und Fernsehjournalist und Filmemacher, zunächst für den Belgischen Rundfunk und Radio Aachen, später für WDR, Deutsche Welle und sämtliche ARD-Anstalten, mit dem Schwerpunkt Geschichte. Seit 2003 gehört er zum Autorenstamm der historischen Radio-Sendung Zeitzeichen im WDR. Im Laufe der Jahre immer wieder Dokumentationen zur Geschichte der GSG9.

GSG9: Ein deutscher Mythos.

Hugo, Victor

Victor Hugo (1802-1885) lebte nach einem kurzen Studium an der Ecole Polytechnique als Schriftsteller in Paris. Seinen ersten Roman veröffentlichte er bereits 1819, zahlreiche weitere Romane, Theaterstücke und Lyrik folgten. Er gründete zwei literarische Zeitschriften und wurde 1841 Mitglied der Académie française. Ab 1843 engagierte er sich politisch; wegen seiner Opposition gegen Napoléon III musste er 1851 Frankreich verlassen und lebte bis 1870 in Belgien, Jersey und Guernsey. Die Jahre im Exil wurden zu seiner literarisch fruchtbarsten Zeit. Hugo ist die Hauptfigur der französischen Hochromantik und übte maßgeblichen Einfluss auf nahezu alle literarischen Strömungen des 19. Jahrhunderts in Frankreich aus. Er starb in Paris und wurde im Panthéon beigesetzt.

Der letzte Tag eines Verurteilten.

Der Glöckner von Notre-Dame.

Junge, Traudl

Traudl Junge wurde 1920 als Tochter eines Bierbrauermeisters und einer Offizierstochter in München geboren. Von Ende 1942 bis April 1945 war sie die Privatsekretärin Adolf Hitlers. Nach dem Krieg geriet Traudl Junge in russische Gefangenschaft, wurde aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. In der Folgezeit arbeitete sie unter anderem als Chefredaktionssekretärin für Quick und als freie Journalistin.Traudl Junge verstarb nach schwerer Krankheit in der Nacht des 11. Februar 2002, wenige Stunden nach der Uraufführung des Dokumentarfilms »Im toten Winkel«, der sie im Gespräch mit André Heller zeigt.

Bis zur letzten Stunde. Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben.

Jelinek, Elfriede 

Elfriede Jelinek, geboren 1946 und aufgewachsen in Wien, hat für ihr Werk eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2004 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Angabe der Person.

Jeschke, Henning

Henning Jeschke, Jahrgang 2000, geboren in Greifswald an der Ostseeküste. Der Weg auf die Straße führte ihn über Greta Thunberg und Extinction Rebellion hin zu Hungerstreik und Sekundenkleber. Heute polarisiert der Mitgründer der Letzten Generation und hilft, die kritische Masse zu aktivieren.

Die letzte Generation – Das sind wir alle.

Kafka, Franz

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura und promovierte zum Dr. jur. Nach einer einjährigen »Rechtspraxis« ging er 1907 zu den »Assicurazioni Generali« und ein Jahr später als Jurist zur »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er am 3. Juni 1924 starb.

Ausgewaehlte Werke Band 1: Brief an den Vater.

Ausgewählte Werke Band 2: 12 kleinere Werke.

Ausgewählte Werke Band 3: Die Verwandlung.

Der Bau.

Band 5: Das Schloss.

Karberg, Sascha 

Sascha Karberg, geboren 1969, ist Biologe und leitet das Wissen&Forschen-Ressort des Berliner Tagesspiegel. Karberg war Knight Science Journalism Fellow am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, Massachusetts (USA) und wurde u. a. mit dem Heureka-Preis für Wissenschaftsjournalismus, dem GSK Publizistikpreis und dem Hofschneider-Recherchepreis ausgezeichnet.

Der Mann, der das Impfen neu erfand. Ingmar Hoerr, CureVac und der Kampf gegen die Pandemie.

Kissinger, Henry A. 

Henry Kissinger, geboren 1923 in Fürth, emigrierte 1938 in die USA. Er war Professor für Politikwissenschaft in Harvard, bevor er ab 1969 als Sicherheitsberater und 1973-1977 als Außenminister amtierte. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Henry Kissinger, der Prototyp eines „Elder Statesman“, veröffentlichte umfassende politische Erinnerungen (in drei Bänden) und andere internationale Bestseller wie „China“ (2011) und zuletzt „Weltordnung“ (2014).

Staatskunst. Sechs Lektionen für das 21. Jahrhundert.

Kipling, Rudyard

Rudyard Kipling (1865–1936) wurde mit seinem »Dschungelbuch« weltberühmt. Zugleich gilt er als genialer Erzähler hochkomplexer und perfekt konstruierter Kurzgeschichten aus dem anglo-indischen Milieu, deren bekannteste »The Man Who Would Be King« ist. 1907 erhielt er als jüngster und erster englischer Schriftsteller den Literaturnobelpreis. Kipling wird heute gerade deswegen wieder interessant, weil er die Zeit und Kultur des europäischen Kolonialismus mit höchster erzählerischer Begabung darstellte.

Der Mann, der König sein wollte.

Das erloschene Licht.

Klare, Hans-Hermann 

Hans-Hermann Klare, geboren 1956, war lange Jahre Autor und leitender Redakteur beim »Stern«. Seine Reportagen handeln vom Ende der Apartheid in Südafrika, vom Völkermord in Ruanda und vom Aufstand der Indigenen in Mexiko. Sein Porträt des amerikanischen Kriegs-Fotografen James Nachtwey war die Grundlage für den Oscar nominierten Dokumentarfilm »War Photographer«. Er engagiert sich seit vielen Jahren für die UNO-Flüchtlingshilfe in Deutschland und ist seit 2016 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung.

Auerbach: Eine jüdisch-deutsche Tragödie oder Wie der Antisemitismus den Krieg überlebte.

Kolinka, Ginette 

Ginette Kolinka, Jahrgang 1925, war früher Verkäuferin in Paris. Die Monate in Auschwitz-Birkenau hat sie lange für sich behalten. Ihr außergewöhnlicher Lagerbericht wurde in Frankreich umgehend zum Bestseller. Ginette Kolinka lebt heute in Paris, hält Vorträge und führt regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz.

Rückkehr nach Birkenau. Wie ich überlebt habe.

Knecht, Doris

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin (u. a. beim Falter und den Vorarlberger Nachrichten) und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, Gruber geht (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen Besser (2013), Wald (2015), Alles über Beziehungen (2017), weg (2019) und Die Nachricht (2021). Die Verfilmung von Wald kommt im Herbst 2023 in die Kinos. Sie erhielt den Literaturpreis der Stiftung Ravensburger und den Buchpreis der Wiener Wirtschaft. Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.

Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe.

Kraft,  Caroline

Caroline Kraft schreibt als freie Autorin u.a. für Zeit Online. Ihre Kolumne »Schluss jetzt« erschien in der taz. Sie ist ausgebildete Sterbebegleiterin und chronische Bestatterpraktikantin und lebt in Berlin.

endlich: über Trauer reden.

Kühl, Olaf

Olaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte und arbeitete lange Jahre als Osteuropareferent für die Regierenden Bürgermeister von Berlin. Er ist Autor und einer der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u.a. wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis und dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, «Der wahre Sohn», war 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Z. Kurze Geschichte Russlands, von seinem Ende her gesehen.

Ledig, Gert

Gert Ledig wurde am 04.11.1921 in Leipzig geboren, wuchs in Wien auf und meldete sich mit 18 Jahren freiwillig zur Wehrmacht. Vor Leningrad wurde er 1942 mehrfach verwundet und kehrte von der Front nach Süddeutschland zurück. Ledigs erstes Buch Die Stalinorgel erschien 1955.
Er starb 1999 in Landsberg am Lech

Vergeltung. Stalinorgel.

Vergeltung.

Leo, Annette

Dr. Annette Leo, 1948 in Düsseldorf geboren, studierte Geschichte und Romanistik an der Humboldt-Universität. Die Historikerin und Publizistin lebt in Berlin. Veröffentlichungen u. a.: »Leben als Balance-Akt. Wolfgang Steinitz – Wissenschaftler, Jude, Kommunist« (2005), »’Das ist so_n zweischneidiges Schwert hier unser KZ …‘ Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« (2007). Bei Aufbau erschien zuletzt »Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie« (2018).

Das Kind auf der Liste: Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie.

Liesemer, Dirk

Dirk Liesemer, geboren 1977, studierte Politik und Philosophie in Münster und Rennes, Frankreich. Er besuchte die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete als Redakteur in Berlin und München. Heute ist er als freiberuflicher Autor für diverse Magazine tätig, auch für die Zeitschrift ‚mare‘. Zuletzt erschienen: ‚Lexikon der Phantominseln‘ (mare 2016).

Aufstand der Matrosen. Tagebuch einer Revolution.

MacKenzie, Jackson

Jackson MacKenzie ist Mitbegründer der Online-Unterstützungsgruppe PsychopathFree.com, die jeden Monat Millionen von Betroffenen erreicht. Der Autor hat selbst eine Beziehung mit einem psychopathisch veranlagten Partner durchlitten und gibt mit seinen Büchern seine Erfahrungen zum Wohl anderer Betroffener weiter. Er hat auf Facebook über 500.000 Follower. Auf seiner Website finden sich u.a. viele Beiträge zum Thema, Gesprächsforen und ein Selbsttest.

Keine Macht den Psychopathen.

Marguier, Alexander 

Alexander Marguier ist Chefredakteur des politischen Monatsmagazins Cicero. Der studierte Volkswirt war zuvor mehrere Jahre lang Ressortleiter bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Politikredakteur bei der Welt am Sonntag. Er kam 1969 in Horb am Neckar zur Welt.

Die Wokeness-Illusion: Wenn Political Correctness die Freiheit gefährdet.

Marfutova, Yulia

Yulia Marfutova, geboren 1988 in Moskau, studierte Germanistik und Geschichte in Berlin und promovierte in Münster. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie unter anderem das Arbeitsstipendium des Berliner Senats und den GWK-Förderpreis für Literatur. Sie war Stipendiatin des Brecht-Hauses und der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Meisterklasse der Berliner Festspiele und des Literarischen Colloquiums Berlin. Für «Der Himmel vor hundert Jahren», ihren ersten Roman, bekam sie den Debütpreis des Buddenbrookhauses zugesprochen und 2022 den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis. Yulia Marfutova lebt in Boston. 

Der Himmel vor hundert Jahren.

Marquardt, Erik

Erik Marquardt, geboren 1987, ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Fotojournalist. Seit der Europawahl 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments. Marquardt ist Vorsitzender des Vereins Civilfleet-support. Er war mehrfach als Seenotretter auf dem Mittelmeer, organisierte Hilfsprojekte auf Lesbos und der Balkanroute und berichtete aus Afghanistan. Derzeit lebt er in Berlin und Brüssel.

Europa schafft sich ab. Wie die Werte der EU verraten werden und was wir dagegen tun können.

Mattheis, Philipp

Philipp Mattheis, geboren 1979, hat Philosophie studiert und die Deutsche Journalistenschule besucht. Seit 2011 arbeitet er als Auslandskorrespondent für verschiedene deutsche Medien, darunter den Stern, Capital, die WirtschaftsWoche und den STANDARD. Von 2011 bis 2016 und 2019 bis 2021 lebte er in Shanghai, von 2016 bis 2019 berichtete er aus Istanbul über die Türkei und den Nahen Osten. Er ist Autor mehrerer Bücher. Zuletzt erschien »Ein Volk verschwindet. Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen« im Januar 2021 beim Ch. Links Verlag. Online findet man ihn unter: philipp-mattheis.com.

Die dreckige Seidenstraße.

May, Karl 

Karl May war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem für seine Abenteuerromane bekannt ist. Er wurde am 25. Februar 1842 in Ernstthal, Sachsen, geboren und verstarb am 30. März 1912 in Radebeul, ebenfalls in Sachsen. Besonders berühmt wurde Karl May für seine Geschichten über den Wilden Westen und den Orient. Seine bekanntesten Figuren sind der Indianerhäuptling Winnetou und der Abenteurer Old Shatterhand. In seinen Romanen vermischt May historische Fakten mit fiktiven Elementen und schafft so eine spannende und exotische Welt. Karl May war ein äußerst produktiver Autor und veröffentlichte über 70 Bücher. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und haben bis heute eine große Leserschaft. May gilt als einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller und seine Bücher wurden mehrfach verfilmt.

Weihnacht.

Der Ölprinz.

Der Schatz im Silbersee.

Old Shurehand I.

Old Shurehand II.

Old Shurehand III.

Winnetou I.

Winnetou II.

Winnetou III.

Winnetou IV.

Mecking, Olga

Olga Mecking ist Journalistin, Autorin und Übersetzerin. Ihr Artikel über Niksen in der New York Times ging viral und wurde über 100.000-mal geteilt. Seither agiert sie als Niksen-Botschafterin, ist in Blogs zu Gast und gibt Interviews zum Thema. Sie hat Niksen über Jahre intensiv erforscht und praktiziert es selbst regelmäßig und leidenschaftlich. Zusammen mit ihrem deutschen Ehemann wohnt sie in den Niederlanden.

Niksen – Vom Glück des Nichtstuns. Kreativer, gelassener, erfüllter – Das Happiness-Prinzip aus den Niederlanden.

Meinhardt, Birk 

Birk Meinhardt, geboren 1959 in Berlin-Pankow, studierte Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und war Sportjournalist bei der »Wochenpost«, der »Jungen Welt«, dem »Tagesspiegel« und von 1992 bis 1996 bei der »Süddeutschen Zeitung«. Für Letztere arbeitete er von 1996 bis 2012 als Reporter. Seitdem lebt er als Schriftsteller am Rande Berlins. Er erhielt den Kisch-Preis 1999 und 2001 sowie den Stahl-Literaturpreis 2013. Im selben Jahr war er für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zuletzt erschienen von ihm die Romane »Brüder und Schwestern. Die Jahre 1973 bis 1989« sowie »Brüder und Schwestern. Die Jahre 1989 bis 2001«.

Wie ich meine Zeitung verlor. Ein Jahrebuch.

Meyrink, Gustav


Der österreichische Schriftsteller hieß eigentlich Gustav Meyer. Er wurde am 19. Januar 1868 in Wien geboren. Ab 1889 arbeitete er als Bankier in Prag, 1902 wurde er des Betrugs verdächtigt. 1905 ging er nach München und war dort als freier Schriftsteller tätig. Er wurde zum Vertreter der phantastischen Literatur mit Werken wie ›Der Golem‹ (1915), ›Walpurgisnacht‹ (1917) oder ›Der weiße Dominikaner‹ (1921). 1927 konvertierte der Schriftsteller zum Mahajana-Buddhismus. Von 1911 bis zu seinem Tod am 4. Dezember 1932 lebte Meyrink in Starnberg.

Der seltsame Gast.

Mommsen, Theodor

Das Römische Imperium der Cäsaren Teil 1.

Das Römische Imperium der Cäsaren Teil 2.

Das Römische Imperium der Cäsaren Teil 3.

Mozes Kor, Eva

Eva Mozes Kor (1934-2019) war eine Überlebende des Holocausts und wurde zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Miriam von Josef Mengele für menschenverachtende medizinische Experimente missbraucht. Sie war eine international gefragte Referentin zu den Themen Holocaust, Menschenrechte und Ethik in der Medizin. Der Dokumentarfilm »Forgiving Dr. Mengele« erzählt von ihrem Schaffen.

Ich habe den Todesengel überlebt. Die Geschichte einer Überlebenden der Mengele-Zwillingsexperimente.

Nabokov, Vladimir

Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.

Lolita.

Nietzsche, Friedrich

Also Sprach Zarathustra.

Die fröhliche Wissenschaft.

Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile.

Schopenhauer als Erzieher.

Vom Nutzen und Nachteil des Historie für das Leben.

Neubauer, Dirk

Dirk Neubauer, 1971 in Halle/Saale geboren, ist Bürgermeister der Stadt Augustusburg in Sachsen. Parteilos gestartet, trat er der SPD bei, um zu zeigen, dass das politische System von innen heraus zu verändern ist. Der Journalist volontierte bei Mitteldeutschen Zeitung, arbeitete als Reporter und Beauftragter für digitale Medien, war Marketingverantwortlicher für „Jump“ und „Sputnik“ beim MDR und beriet danach Zeitungsverlage zum Thema Digitalisierung. 2019 erschien sein Buch „Das Problem sind wir“„

Rettet die Demokratie! Eine überfällige Streitschrift.

Noll, Dieter

Dieter Noll wurde 1927 in Riesa geboren. 1944 bis 1945 war er Luftwaffenhelfer, Arbeitsmann und Panzerschütze und geriet dann in amerikanische Gefangenschaft. Von 1947 bis 1950 studierte er Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Jena und war von 1950 bis 1956 Redakteur und Mitarbeiter der Zeitschrift »Aufbau« in Berlin. Er starb am 6. Februar 2008 in Wernsdorf bei Berlin.Nachdem Dieter Noll Reportagen und Erzählungen veröffentlicht hatte, wurde der Roman »Die Abenteuer des Werner Holt. Roman einer Jugend« (1960) sofort zu einem Erfolg (Verfilmung 1965). Der zweite Teil mit dem Untertitel »Roman einer Heimkehr« (1963) berichtet vom Nachkriegsschicksal des Helden. 1979 erschien der Roman »Kippenberg«.

Die Abenteuer des Werner Holt: Roman einer Jugend.

Novalis

Heinrich von Ofterdingen.

Nuber, Ursula

Ursula Nuber ist Diplompsychologin und war bis 2018 Chefredakteurin der Zeitschrift Psychologie Heute. Sie arbeitet als Psychologin und Paartherapeutin in der Nähe von Heidelberg, ist Autorin zahlreicher psychologischer Ratgeber und Kolumnistin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zuletzt im Piper Verlag erschienen sind Lass die Kindheit hinter dir, Der Bindungseffekt und Was Paare wissen müssen.

Sag mal, liebst du mich eigentlich noch? Wie man in langjährigen Partnerschaften glücklich bleibt.

Orwell, George

George Orwell, 1903 in Indien als Eric Arthur Blair geboren, zählt zu den bedeutendsten Autoren der englischen Literatur. Besonders seine Dystopien «Farm der Tiere» und «1984» verhalfen ihm zu internationalem Ruhm. Er starb 1950 in London.

1984.

Radinger, Elli. H.

Elli H. Radinger, geboren 1951, absolvierte 1990 ein Ethologiepraktikum in Wolf Park und gründete gemeinsam mit Günther Bloch die »Gesellschaft zum Schutz der Wölfe«. Zahlreiche Publikationen zum Thema Wölfe. Einen Großteil des Jahres lebt und arbeitet die Wolfsexpertin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. 2017 erschien ihr Bestseller „Die Weisheit der Wölfe“.

Der Wolf am Fenster. Eine Weihnachtsgeschichte.

Reich, Anje

Anja Reich, geboren in Berlin, ist Autorin und Journalistin. Seit 1996 arbeitet sie für die »Berliner Zeitung« und berichtete ab 2001 als Korrespondentin aus New York und von 2018 bis 2020 aus Tel Aviv. Für ihre Reportagen erhielt sie den Deutschen Reporterpreis und den Theodor-Wolff-Preis. Im Aufbau Verlag erschien zuletzt von ihr »Getauschte Heimat. Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv« (zusammen mit Yael Nachshon Levin). Sie lebt in Berlin.

Simone.

Reimann, Brigitte

Brigitte Reimann, geboren 1933 in Burg bei Magdeburg, war seit ihrer ersten Buchveröffentlichung freie Autorin. 1960 zog sie nach Hoyerswerda, 1968 nach Neubrandenburg. Nach langer Krankheit starb sie 1973 in Berlin.

Veröffentlichungen: Ankunft im Alltag (1961), Die Geschwister (1963), Das grüne Licht der Steppen. Tagebuch einer Sibirienreise (1965), Franziska Linkerhand (1974). Außerdem die Briefwechsel mit Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen 1964-1973 (1993), mit Hermann Henselmann, Mit Respekt und Vergnügen (1994), Aber wir schaffen es, verlaß Dich drauf. Briefe an eine Freundin im Westen (1995) und mit Irmgard Weinhofen, Grüß Amsterdam. Briefwechsel 1956-1973 (2003), sowie die Tagebücher Ich bedaure nichts (1997) und Alles schmeckt nach Abschied (1998). Aus dem Nachlaß: Das Mädchen auf der Lotosblume. Zwei unvollendete Romane (2003). Zuletzt erschienen Jede Sorte von Glück. Briefe an die Eltern (2008) und Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe (2018).

Die Geschwister.

Roth, Joseph

Joseph Roth war ein österreichischer Schriftsteller, der von 1894 bis 1939 lebte. Er ist vor allem für seine Werke aus der Zwischenkriegszeit bekannt. Roth schrieb Romane, Erzählungen und Essays, die oft von politischen und sozialen Themen geprägt waren. Sein bekanntestes Werk ist wahrscheinlich der Roman „Radetzkymarsch“, der die Geschichte einer österreichischen Adelsfamilie erzählt. Roth war ein Meister der Sprache und seine Werke zeichnen sich durch eine präzise Beobachtungsgabe und eine melancholische Stimmung aus. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Reisen nach Galizien und in die Sowjetunion. Reisereportagen.

Ausgewählte Werke Band I: Der Leviathan.

Band 2: Triumph der Schönheit.

Band 3: Die Büste des Kaisers.

Band 4: Rechts und Links.

Band 5: Zipper und Vater.

Band 6: Juden auf Wanderschaft.

Röhr, Heinz-Peter

Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang an der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. Im Patmos Verlag hat er viele sehr erfolgreiche Ratgeber u.a. zu den Themen Narzissmus, Selbstwert, Selbstliebe, emotionale Abhängigkeit, Borderline und Sucht veröffentlicht.

Die Angst vor Zurückweisung: Was Hysterie wirklich ist, und wie man mit ihr umgeht.

Wege aus der Abhängigkeit: Belastende Beziehungen überwinden.

Die Kunst, sich wertzuschätzen: Angst und Depression überwinden – Selbstsicherheit gewinnen.

Vom Glück sich selbst zu lieben Wege aus Angst und Depression.

Vom klugen Umgang mit Gefühlen. Wie man Kontrollverlust überwindet.

Reinhardt, Dirk

Dirk Reinhardt, geboren 1963, studierte Germanistik und Geschichte. 2009 erschien sein Kinderbuch »Anastasia Cruz: Die Höhlen von Aztlán«, 2010 die Fortsetzung »Anastasia Cruz: Die Bücher des Thot«. In den Jahren danach folgten die Jugendromane »Edelweißpiraten« (2012), »Train Kids« (2015), »Über die Berge und über das Meer« (2019) und »Perfect Storm« (2021) sowie die Erstleserbücher »Gefahr am Schlangenfluss« (2016) und »Gefahr in der Gepardenschlucht« (2021).
Als Jugendbuchautor sieht Dirk Reinhardt es als seine Aufgabe, junge Menschen für die Literatur und das Lesen zu begeistern, indem er ihnen zum einen spannende und witzige Geschichten bietet, in denen sie sich und ihre Lebensrealität wiederfinden, zum anderen aber auch darüber hinausgeht, Einsichten vermittelt, Denkprozesse anregt, Dinge aus ungewohnten Perspektiven zeigt oder auf Probleme hinweist. Hier die richtige Balance zu finden, ist für ihn eine der spannendsten Herausforderungen beim Schreiben für junge Leute.

Edelweißpiraten.

Remarque, Erich Maria

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher »Im Westen nichts Neues« und »Der Weg zurück« wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1939 lebte Remarque in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

Die Nacht von Lissabon.

Der Feind.

Der Weg zurück.

Der Funke Leben.

Sagan, Françoise

Françoise Sagan (eigentlich Françoise Quoirez, 1935-2004) war viele Jahre lang Frankreichs erfolgreichste Bestseller-Autorin, deren Romane vielfach verfilmt wurden. Ersten Ruhm erlang sie mit ihrem Debüt »Bonjour tristesse«, den sie schon im Alter von 18 Jahren verfasste. Nach einem Autounfall verfiel die damals 22-Jährige in eine lebenslange Drogenabhängigkeit, die auch Einfluss auf ihr literarischen Schaffen nahm.

Bonjour tristesse.

Schmidt, Thomas E.

Thomas E. Schmidt, geboren 1959, ist Publizist, Autor und Journalist bei der Zeit. In München und Hamburg studierte er Philosophie und Literaturgeschichte, war für das ZDF, die Frankfurter Rundschau sowie Die Welt tätig – und arbeitet seit 2001 in der Feuilletonredaktion der Zeit. Er lebt in Berlin.

Große Erwartungen. Die Boomer, die Bundesrepublik und ich.

Schmoll, Julia Marie

Julia Marie Schmoll arbeitet als Coach und Beraterin im Berliner Umland. Sie zählt zu den wichtigsten Narzissmus-Experten im deutschsprachigen Raum und betreibt den erfolgreichen Blog narzissmus-verstehen.de. Hier und auch auf ihrem YouTube-Kanal „Narzissmus verstehen“ erklärt sie, wie extremer Narzissmus sich zeigt und wie Beziehungen jeglicher Art dadurch beeinflusst werden können.

Die Maschen der Narzissten.

Schroeder, Steffen

Steffen Schroeder, geboren 1974 in München, ist Schauspieler und Schriftsteller. Er war Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, bevor er Claus Peymann ans Berliner Ensemble folgte, und spielte in zahlreichen Fernsehserien und Kinofilmen. Schroeder engagiert sich für den Weißen Ring und gegen Rechtsextremismus, seit 2017 ist er Botschafter der Organisation Exit-Deutschland. Sein Buch «Was alles in einem Menschen sein kann. Begegnung mit einem Mörder» (2017) löste großes Echo aus. 2020 erschien sein Debütroman «Mein Sommer mit Anja». Steffen Schroeder, der väterlicherseits mit Max Planck verwandt ist und diesen Roman auf viele bislang der Öffentlichkeit unbekannte Briefe und Dokumente stützt, lebt mit seiner Familie in Potsdam.

Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor.

Schröm, Oliver

Oliver Schröm, Jahrgang 1964, arbeitet für das ARD-Magazin Panorama. Er ist einer der profiliertesten Investigativjournalisten Deutschlands und enthüllte zahlreiche Affären in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesundheit. Für seine Recherchen erhielt er mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. Bücher u.a. : »Die Krebsmafia« (2017, mit Niklas Schenck); »Geld Macht Politik« (2014, mit Wigbert Löer); »Tödliche Fehler« (2003, mit Dirk Laabs); »Al Qaida« (2003); »Allein gegen Kohl, Kiep & Co.« (2000, mit John Goetz und Conny Neumann).

Die Cum-Ex-Files.

Die Akte Scholz. Der Kanzler, das Geld und die Macht.

Seneca

Mächtiger als das Schicksal.

Sides, Hampton

Hampton Sides, geboren 1962 in Memphis, Tennessee, studierte Geschichtswissenschaft an der Yale University. Er ist mehrfach ausgezeichneter Autor und Journalist und schreibt für Outside, The National Geographic Magazine, The New Yorker u.a.m. Mit seiner Frau und drei Söhnen lebt er in Santa Fe, New Mexico.

Die Polarfahrt.

Stevenson, Robert Louis

Will von der Mühle.

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Storks, Bettina

Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, lebt und schreibt am Bodensee. Sie ist die Autorin zahlreicher Bestseller über faszinierende Frauenfiguren. 

Ingeborg Bachmann und Max Frisch – Die Poesie der Liebe.

Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe. Picasso ist ihr Leben, die Kunst ihre Leidenschaft.

Storm, Theodor

Theodor Storm wurde am 14. September 1817 in Husum bei Schleswig geboren und starb am 4. Juli 1888 in Hademarschen bei Holst an Magenkrebs. Von 1837 bis 1842 studierte er Jura in Kiel und nahm ein Jahr später eine Stelle als Advokat in Husum an. 1846 heiratete er seine Cousine Konstanze Esmarch. Mit ihr hatte er sieben Kinder; bei der Geburt des letzten Kindes starb Konstanze. Kurz nach seiner Hochzeit lernte Storm Dorothea Jensen kennen, mit der ihn eine leidenschaftliche Beziehung verband und die er als Witwer in zweiter Ehe heiratete. Aus politischen Gründen wurde er 1852 aus dem Amt entlassen und war fortan als unbesoldeter Assessor im preußischen Staatsdienst in Potsdam tätig. Er begegnete Franz Kugler, Theodor Fontane, Joseph von Eichendorff und Paul Heyse. Ab 1856 war er Richter in Heiligenstadt und ab 1864 Landvogt in Husum. 1874 wurde er Oberamtsrichter und ab 1879 Amtsgerichtsrat.
Storm gilt als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter des bürgerlichen bzw. poetischen Realismus, wobei neben seinen Gedichten besonders seine Novellen seinen Ruhm begründeten.

Die Regentrude.

Der Herr Etatsrat.

Der Schimmelreiter.

Stowe, Harriet Beecher

Onkel Toms Hütte.

Sweeney, John

John Sweeney, Jahrgang 1958, arbeitete als Reporter für die BBC und ist ein vielfach ausgezeichneter Journalist mit internationalem Profil, der seit Kriegsbeginn aus Kiew berichtet. Seit fast 30 Jahren verfolgt er als investigativer Journalist hartnäckig die Geschäfte und Verbrechen der Mächtigen Russlands, allen voran Wladimir Putins.Bernhard Schmid, geboren in München, absolvierte sein Sprachenstudium in Erlangen und arbeitet seit über 30 Jahren als freier Übersetzer u.a. von Tom Wolfe, Jeremy Rifkin und Shoshana Zuboff (Axel-Springer-Preis). Bernhard Schmid ist Autor mehrerer Wörterbücher zum Thema American Slang.

Der Killer im Kreml. Intrige, Mord, Krieg – Wladimir Putins skrupelloser Aufstieg und seine Vision vom großrussischen Reich.

Der Killer im Kreml

Theveßen, Elmar

Elmar Theveßen, Jahrgang 1967, studierte Politische Wissenschaft, Geschichte und Germanistik in Bonn. Nach verschiedenen journalistischen Stationen, u. a. 1995–2001 als ZDF-Korrespondent für Nordamerika im Studio Washington und 2007–2019 als stellvertretender Chefredakteur des ZDF, ist er seit März 2019 Leiter des ZDF-Studios Washington. Zuletzt von ihm erschienen: Die Zerstörung Amerikas.

Kampf der Supermächte. Amerika und China auf Konfrontationskurs.

Tschechow, Anton

Anton Pawlowitsch Tschechow (29.1.1860 Taganrog – 15.7.1904 Badenweiler) ist einer der produktivsten russischen Schriftsteller des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Sohn eines kleinen Kaufmanns verfasste in den 23 Jahren seiner schriftstellerischen Laufbahn über 600 literarische Werke. Tschechow praktiziert als Arzt häufig unter Verzicht auf Bezahlung und nutzt seine medizinisch geschulte Beobachtungsgabe für seine gesellschaftlichen, oft ironischen Charakterstudien. Als prägend erweist sich ein dreimonatiger Aufenthalt in der als Strafkolonie genutzten Insel Sachalin im Rahmen einer Volkszählung im Jahre 1890. Seine Dramen wie Die Möwe«, »Der Kirschgarten«, »Drei Schwestern«, »Iwanow« oder »Onkel Wanja« sind menschennahe, tragikkomische Aufarbeitungen seiner Beobachtungen. Mit seinen kurzen, pointierten Erzählungen wie »Der Mann im Futteral«, »Die Dame mit dem Hündchen« oder »Die Wette« hat er großen Einfluss auf das Genre der modernen Kurzgeschichte.
Tschechow wurde zu Lebzeiten dreimal ausgezeichnet: 1888 Puschkin-Preis, 1899 mit dem Sankt-Stanislaus-Orden dritten Grades, seine ab 1900 bestehende Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften legte er aus Protest in den Tumulten um Maxim Gorki wieder ab. 1990 wurde Tschechow anlässlich seines 130. Geburtstages mit einer sowjetischen 1-Rubel-Gedenkmünze geehrt. Seit 1983 trägt der Asteroid »Chekhov« seinen Namen.

Die Dame mit dem Spitz und andere Novellen.

Tolstoi, Lew N.

Lew Tolstoi (1828–1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut Jasnaja Poljana zurück und verfasste dort seine berühmten Romane und Erzählungen

Glück der Ehe.

Im Schneesturm.

Hadschi Murat.

Anna Karenina.

Der Tod des Iwan Iljitsch.

Krieg und Frieden.

Twardoch, Szczepan 

Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der Gegenwartsliteratur. Mit «Morphin» (2012) gelang ihm der Durchbruch. Für den Roman «Drach» wurden Twardoch und sein Übersetzer Olaf Kühl 2016 mit dem Brücke Berlin Preis geehrt, 2019 erhielt Twardoch den Samuel-Bogumil-Linde-Preis. Zuletzt erschienen die hochgelobten Romane «Der Boxer» (2018) und «Das schwarze Königreich» (2020). Szczepan Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.Kühl, OlafOlaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte und arbeitete lange Jahre als Osteuropareferent für die Regierenden Bürgermeister von Berlin. Er ist Autor und einer der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u.a. wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis und dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, «Der wahre Sohn», war 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Demut.

Verne, Jules

Jules Verne wurde 1828 in Nantes geboren. Er studierte Jura und schrieb schon während des Studiums Theaterstücke und Erzählungen. Seine Romane, die ab 1863 erschienen, waren von Anfang an Bestseller. Als Begründer der modernen Science-Fiction-Literatur ist Jules Verne zum Klassiker und Begründer neuer Mythen geworden. Er starb 1905 in Amiens.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde.

Reise um die Erde in 80 Tagen.


20.000 Meilen unter den Meeren.

Eine Überwinterung im Eise.

von Brentano, Theodor

Bernard von Brentano, 1901 in Offenbach am Main geboren, war in den zwanziger Jahren Korrespondent der Frankfurter Zeitung in Berlin. Mit seinen Essays „Über den Ernst des Lebens“ (1929) und „Der Beginn der Barbarei in Deutschland“ (1932) brachte er die Nationalsozialisten gegen sich auf. Seine Bücher wurden nach der Machtergreifung auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 1933 emigrierte er in die Schweiz, wo er für die Neue Zürcher Zeitung und die Weltwoche schrieb. Von 1949 bis zu seinem Tod 1964 lebte er in Wiesbaden.

Theodor Chindler. Roman einer deutschen Familie.

von Dohnanyi, Klaus

Klaus von Dohnanyi, geboren 1928, gehört seit 1957 der SPD an. Der promovierte Jurist hatte zahlreiche politische Ämter inne, er war u.a. Bundeswissenschaftsminister, Staatsminister im Auswärtigen Amt und Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Bis heute hat er zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben inne und greift mit seinen differenzierten Ansichten und Meinungen immer wieder in die intellektuellen Debatten Deutschlands ein.

Nationale Interessen: Orientierung für deutsche und europäische Politik in Zeiten globaler Umbrüche.

von Horváth, Ödön

Ödön Horváth wurde am 9. Dezember 1901 in Sušak, einem Vorort von Fiume dem heutigen Rijeka/Kroatien, geboren und starb am 1. Juni 1938 in Paris. Seine Kindheit verbrachte er in Belgrad, Budapest, Pressburg und München. 1920 begann Horvath Gedichte zu schreiben. Die meisten seiner Manuskripte aus dieser Zeit vernichtete er jedoch. Den ersten großen Erfolg hat er mit seinem Stück Die Bergbahn, welches 1929 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Erfolge bleiben nicht aus. Für sein Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald bekommt er den Kleist-Preis. Der Roman Jugend ohne Gott wird im Jahr 1991 von Michael Knof für die Deutsche Film AG (DEFA) inszeniert und ist in der filmedition suhrkamp erhältlich.

Jugend ohne Gott.

Der ewige Spießer.

Wardetzki, Bärbel

Bärbel Wardetzki, promovierte Diplom-Psychologin, lebt in München als Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach. Sie ist Autorin mehrerer Bestseller.

Und das soll Liebe sein?

Werfel, Franz

Franz Werfel (1890-1945), österreichischer Schriftsteller jüdisch-deutschböhmischer Herkunft, ging während der nationalsozialistischen Herrschaft ins Exil und wurde 1941 US-amerikanischer Staatsbürger. Er war ein Wortführer des lyrischen Expressionismus. In den 1920er und 1930er Jahren waren seine Bücher Bestseller. Seine Popularität beruht vor allem auf seinen erzählenden Werken und Theaterstücken.Besonders bekannt wurden sein zweibändiger historischer Roman »Die vierzig Tage des Musa Dagh« und »Das Lied von Bernadette«. Nach dem Abitur 1909 ging Werfel als Volontär in einer Speditionsfirma nach Hamburg, Nach einjährigem Militärdienst wurde er 1912 Lektor beim Kurt Wolff Verlag in Leipzig. Im Ersten Weltkrieg diente er an der galizischen Front. 1929 heiratete er Alma Mahler, die 1920 von Gropius geschieden worden war. Nach dem »Anschluss« Österreichs, 1938, ließ sich Werfel mit Alma in Sanary-sur-Mer in Südfrankreich nieder. 1940, als die Wehrmacht große Teile Frankreichs besetzte, fand er Zuflucht in Lourdes und Werfel gelobte, falls er gerettet würde, ein Buch über die heilige Bernadette zu schreiben. Zu Fuß überquerte er mit seiner Frau Alma sowie Heinrich, Nelly und Golo Mann die Pyrenäen nach Spanien. Das Ehepaar erreichte von dort Portugal und emigrierte im Oktober 1940 in die USA. Werfel erhielt 1941 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er starb 1945 an einem Herzinfarkt.

Der Tod des Kleinbürgers.

Eine blassblaue Frauenschrift.

Der Abituriententag.

Weidenfeld, Ursula

Ursula Weidenfeld, geboren 1962, studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn und München. Sie war u.a. Berlin-Korrespondentin der «Wirtschaftswoche» sowie Ressortleiterin Wirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin des Berliner «Tagesspiegel». Heute arbeitet sie als freie Wirtschaftsjournalistin, daneben ist sie als Moderatorin und Kommentatorin für Fernseh- und Hörfunksender tätig. 2007 wurde Ursula Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. 2017 erschien «Regierung ohne Volk».

Die Kanzlerin. Porträt einer Epoche.

Weiß, Ernst

Ernst Weiß war ein österreichischer Schriftsteller und Arzt, der von 1882 bis 1940 lebte. Er wurde in Brünn, heute Teil der Tschechischen Republik, geboren und wuchs in einer jüdischen Familie auf. Weiß studierte Medizin in Wien und praktizierte später als Arzt in verschiedenen europäischen Städten.

Obwohl Weiß eine erfolgreiche medizinische Karriere hatte, war seine wahre Leidenschaft das Schreiben. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays, die sich mit verschiedenen Themen wie Liebe, Tod, Religion und dem menschlichen Zustand auseinandersetzten. Seine Werke zeichnen sich durch eine tiefgründige psychologische Analyse der Charaktere aus und sind oft von einer düsteren und melancholischen Stimmung geprägt.

Einige seiner bekanntesten Werke sind „Der Augenzeuge“ (1920), „Der Gefängnisarzt“ (1934) und „Der Ewige Jude“ (1930). Letzteres Werk, das sich mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzt, wurde von den Nationalsozialisten verboten und als „entartete Literatur“ diffamiert.

Der Augenzeuge. Eine fiktionale Autobiografie.

Wensierski, Peter

Peter Wensierski, Jahrgang 1954, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit 1979 berichtete er als Journalist und Dokumentarfilmer aus der DDR. Von 1986 bis 1993 war er Fernsehjournalist bei der ARD, arbeitete für das Magazin Kontraste, ab 1993 beim Spiegel. Wensierski wurde ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis, dem Europäischen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz. Mehrere Buchveröffentlichungen, darunter »Von oben nach unten wächst gar nichts« (1986), »Schläge im Namen des Herrn« (2006), »Die verbotene Reise« (2014), »Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution« (2017), »Berlin – Stadt der Revolte« (mit Michael Sontheimer, 2018).

Jena-Paradies: Die letzte Reise des Matthias Domaschk.

Die verbotene Reise. Die Geschichte einer abenteuerlichen Flucht.

Whitlock, Craig

Craig Whitlock, geboren 1968, schreibt als investigativer Journalist für die Washington Post. Seit 2001 berichtet er als Auslandskorrespondent, Pentagon-Reporter und Spezialist für nationale Sicherheit über den globalen Krieg gegen den Terrorismus. 2019 erhielt er für seine Berichterstattung über den Krieg in Afghanistan den George Polk Award for Military Reporting, den Scripps Howard Award for Investigative Reporting, den Investigative Reporters and Editors Freedom of Information Award sowie den Robert F. Kennedy Journalism Award für internationale Berichterstattung. Whitlock hat aus mehr als 60 Ländern – darunter Deutschland – berichtet und war dreimaliger Finalist für den Pulitzer-Preis. Er lebt in Silver Spring, Maryland. Stephan Gebauer, geboren 1968, lebt in Berlin und Madrid. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen Carl Bernstein, Bill Clinton, Hillary Clinton, Billy Crystal, Angus Deaton, Frank Dikötter, Niall Ferguson, Garry Kasparow, Ian Morris, Barack Obama, Robert Shiller und Joseph Stiglitz. Christiane Frohmann ist eine deutsche Schriftstellerin, Verlegerin, Publizistin und Übersetzerin. Sie betreibt den Frohmann Verlag.

Die Afghanistan Papers. Der Insider-Report über Geheimnisse, Lügen und 20 Jahre Krieg.

Wildt, Bert te

Burn On – Immer kurz vorm Burn Out Das unerkannte Leiden und was dagegen hilft (Verdeckte Depressionen erkennen, behandeln und loswerden).

Wolkow, Leonid 

Leonid Wolkow (Jg. 1980) ist politischer Direktor der von Alexei Nawalny begründeten Antikorruptionsstiftung (FBK). Er betrat 2009 die politische Bühne und wurde für vier Jahre zum Abgeordneten der städtischen Duma von Jekaterinburg gewählt. 2013 leitete er die Kampagne Alexei Nawalnys bei der Moskauer Bürgermeisterwahl, 2018 als Stabschef dessen Präsidentschaftswahlkampf. Seit 2019 lebt er in Litauen, von wo aus er die politischen Projekte der FBK leitet.

Putinland. Der imperiale Wahn, die russische Opposition und die Verblendung des Westens.

Yaghoobifarah, Hengameh 

Hengameh Yaghoobifarah lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2014 ist Hengameh Yaghoobifarah Redaktionsmitglied beim Missy Magazine. Zwischen 2016 und 2022 erschien die Kolumne »Habibitus« in der taz. Gemeinsam mit Fatma Aydemir hat Hengameh Yaghoobifarah 2019 den viel beachteten Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« herausgegeben. 2021 erschien der erfolgreiche Debütroman »Ministerium der Träume«.

Ministerium der Träume.

Zweig, Stefan

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. 1934 flüchtete er vor den Nationalsozialisten über London und New York nach Brasilien. In der Nacht vom 22. zum 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. Depressive Zustände begleiteten ihn seit Jahren. Seine Frau Lotte folgte Zweig in den Tod. In seinem Abschiedsbrief hatte Zweig geschrieben, er werde „aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner „geistigen Heimat Europa“ hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien „durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft“. Stefan Zweig wurde ein Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft.

Ungeduld des Herzens.

Reisen in Europa.

Die Mondscheingasse.

Der begrabene Leuchter.

Maria Stuart.

Marie Antoinette.

Friedrich Nietzsche.

Friedrich Hölderlin.

Heinrich von Kleist.