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Theveßen, Elmar

Elmar Theveßen, Jahrgang 1967, studierte Politische Wissenschaft, Geschichte und Germanistik in Bonn. Nach verschiedenen journalistischen Stationen, u. a. 1995–2001 als ZDF-Korrespondent für Nordamerika im Studio Washington und 2007–2019 als stellvertretender Chefredakteur des ZDF, ist er seit März 2019 Leiter des ZDF-Studios Washington. Zuletzt von ihm erschienen: Die Zerstörung Amerikas.

Kampf der Supermächte. Amerika und China auf Konfrontationskurs.

Thrall, Nathan

Nathan Thrall wurde in Kalifornien geboren und lebt seit vielen Jahren in Jerusalem. Seine Essays, Reviews und Features erschienen u. a. im New York Times Magazine und in The Guardian und wurden in viele Sprachen übersetzt. Sie wurden beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zitiert. Er war ein Jahrzehnt Vorsitzender des Arab-Israeli Projects bei der International Crisis Group, die sich mit Lösungsvorschlägen zu internationalen Konflikten beschäftigt.

Ein Tag im Leben von Abed Salama.

Tolstoi, Lew N.

Lew Tolstoi (1828–1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut Jasnaja Poljana zurück und verfasste dort seine berühmten Romane und Erzählungen

Im Schneesturm.

Hadschi Murat.

Törnvall, Clara

Clara Törnvall, geboren 1976 in Stockholm, ist Kulturjournalistin und Produzentin. Im Alter von 42 Jahren wird ihr hochfunktionaler Autismus diagnostiziert. Diese für eine erwachsene Frau ungewöhnliche und seltene Diagnose veranlasste sie dazu, Die Autistinnen, ihr erstes Buch, zu schreiben. Es erscheint in zwölf Sprachen.

Die Autistinnen.

Twardoch, Szczepan 

Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der Gegenwartsliteratur. Mit «Morphin» (2012) gelang ihm der Durchbruch. Für den Roman «Drach» wurden Twardoch und sein Übersetzer Olaf Kühl 2016 mit dem Brücke Berlin Preis geehrt, 2019 erhielt Twardoch den Samuel-Bogumil-Linde-Preis. Zuletzt erschienen die hochgelobten Romane «Der Boxer» (2018) und «Das schwarze Königreich» (2020). Szczepan Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.Kühl, OlafOlaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte und arbeitete lange Jahre als Osteuropareferent für die Regierenden Bürgermeister von Berlin. Er ist Autor und einer der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u.a. wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis und dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, «Der wahre Sohn», war 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Demut.


U


Urner, Maren

Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin und seit September 2024 Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster und Studiengangsleiterin des neuen Masterstudiengangs Nachhaltige Transformationsgestaltung.

Sie studierte Kognitions- und Neurowissenschaften, u. a. an der McGill University in Montreal, und wurde am University College London in Neurowissenschaften promoviert. 2016 gründete sie das erste werbefreie Online-Magazin Perspective Daily für Konstruktiven Journalismus mit. Sie leitete die Redaktion bis März 2019 als Chefredakteurin und war Geschäftsführerin. Nach ihrer Zeit bei Perspective Daily lehrte sie bis August 2024 als Professorin für Medienpsychologie an der Media University of Applied Sciences in Köln (ehemals HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft).

Seit September 2020 ist sie Kolumnistin bei der Frankfurter Rundschau. Ihre drei Bücher Schluss mit dem täglichen Weltuntergang (Droemer 2019), Raus aus der ewigen Dauerkrise (Droemer 2021) und Radikal emotional: Wie Gefühle Politik machen (Droemer 2024) sind SPIEGEL-Bestseller. Sie ist Preisträgerin des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2023 in der Kategorie Wissenschaft.

Radikal emotional.


V


von Brentano, Bernard

Bernard von Brentano, 1901 in Offenbach am Main geboren, war in den zwanziger Jahren Korrespondent der Frankfurter Zeitung in Berlin. Mit seinen Essays „Über den Ernst des Lebens“ (1929) und „Der Beginn der Barbarei in Deutschland“ (1932) brachte er die Nationalsozialisten gegen sich auf. Seine Bücher wurden nach der Machtergreifung auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 1933 emigrierte er in die Schweiz, wo er für die Neue Zürcher Zeitung und die Weltwoche schrieb. Von 1949 bis zu seinem Tod 1964 lebte er in Wiesbaden.

Theodor Chindler. Roman einer deutschen Familie.

von Dohnanyi, Klaus

Klaus von Dohnanyi, geboren 1928, gehört seit 1957 der SPD an. Der promovierte Jurist hatte zahlreiche politische Ämter inne, er war u.a. Bundeswissenschaftsminister, Staatsminister im Auswärtigen Amt und Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Bis heute hat er zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben inne und greift mit seinen differenzierten Ansichten und Meinungen immer wieder in die intellektuellen Debatten Deutschlands ein.

Nationale Interessen: Orientierung für deutsche und europäische Politik in Zeiten globaler Umbrüche.


W


Wardetzki, Bärbel

Bärbel Wardetzki, promovierte Diplom-Psychologin, lebt in München als Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach. Sie ist Autorin mehrerer Bestseller.

Und das soll Liebe sein?

Wensierski, Peter

Peter Wensierski, Jahrgang 1954, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit 1979 berichtete er als Journalist und Dokumentarfilmer aus der DDR. Von 1986 bis 1993 war er Fernsehjournalist bei der ARD, arbeitete für das Magazin Kontraste, ab 1993 beim Spiegel. Wensierski wurde ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis, dem Europäischen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz. Mehrere Buchveröffentlichungen, darunter »Von oben nach unten wächst gar nichts« (1986), »Schläge im Namen des Herrn« (2006), »Die verbotene Reise« (2014), »Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution« (2017), »Berlin – Stadt der Revolte« (mit Michael Sontheimer, 2018).

Jena-Paradies.

Werfel, Franz

Franz Werfel (1890-1945), österreichischer Schriftsteller jüdisch-deutschböhmischer Herkunft, ging während der nationalsozialistischen Herrschaft ins Exil und wurde 1941 US-amerikanischer Staatsbürger. Er war ein Wortführer des lyrischen Expressionismus. In den 1920er und 1930er Jahren waren seine Bücher Bestseller. Seine Popularität beruht vor allem auf seinen erzählenden Werken und Theaterstücken.Besonders bekannt wurden sein zweibändiger historischer Roman »Die vierzig Tage des Musa Dagh« und »Das Lied von Bernadette«. Nach dem Abitur 1909 ging Werfel als Volontär in einer Speditionsfirma nach Hamburg, Nach einjährigem Militärdienst wurde er 1912 Lektor beim Kurt Wolff Verlag in Leipzig. Im Ersten Weltkrieg diente er an der galizischen Front. 1929 heiratete er Alma Mahler, die 1920 von Gropius geschieden worden war. Nach dem »Anschluss« Österreichs, 1938, ließ sich Werfel mit Alma in Sanary-sur-Mer in Südfrankreich nieder. 1940, als die Wehrmacht große Teile Frankreichs besetzte, fand er Zuflucht in Lourdes und Werfel gelobte, falls er gerettet würde, ein Buch über die heilige Bernadette zu schreiben. Zu Fuß überquerte er mit seiner Frau Alma sowie Heinrich, Nelly und Golo Mann die Pyrenäen nach Spanien. Das Ehepaar erreichte von dort Portugal und emigrierte im Oktober 1940 in die USA. Werfel erhielt 1941 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er starb 1945 an einem Herzinfarkt.

Der Tod des Kleinbürgers.

Eine blassblaue Frauenschrift.

Der Abituriententag.

Wessel, Günther

Günther Wessel, geboren 1959. studierte Germanistik, Philosophie, Erziehungswissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 1992 ist er freiberuflicher Autor, Journalist und Lektor. Arbeitsaufenthalte in zahlreichen Ländern Lateinamerikas sowie der Türkei, Ägypten und Mali. Von 1997 bis Ende 2001 war er freier Korrespondent in Washington DC, von 2002 bis 2007 lebte er in Brüssel, seither in Berlin. Wessel hat Reiseführer sowie Sachbücher und Biographien verfasst und arbeitet regelmäßig als Sachbuchrezensent für Deutschlandradio Kultur. Zudem ist er als Autor von Features für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig.

Alfred Wegener.

Weidenfeld, Ursula

Ursula Weidenfeld, geboren 1962, studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn und München. Sie war u.a. Berlin-Korrespondentin der «Wirtschaftswoche» sowie Ressortleiterin Wirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin des Berliner «Tagesspiegel». Heute arbeitet sie als freie Wirtschaftsjournalistin, daneben ist sie als Moderatorin und Kommentatorin für Fernseh- und Hörfunksender tätig. 2007 wurde Ursula Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. 2017 erschien «Regierung ohne Volk».

Die Kanzlerin. Porträt einer Epoche.

Weiß, Ernst

Ernst Weiß war ein österreichischer Schriftsteller und Arzt, der von 1882 bis 1940 lebte. Er wurde in Brünn, heute Teil der Tschechischen Republik, geboren und wuchs in einer jüdischen Familie auf. Weiß studierte Medizin in Wien und praktizierte später als Arzt in verschiedenen europäischen Städten.

Obwohl Weiß eine erfolgreiche medizinische Karriere hatte, war seine wahre Leidenschaft das Schreiben. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays, die sich mit verschiedenen Themen wie Liebe, Tod, Religion und dem menschlichen Zustand auseinandersetzten. Seine Werke zeichnen sich durch eine tiefgründige psychologische Analyse der Charaktere aus und sind oft von einer düsteren und melancholischen Stimmung geprägt.

Einige seiner bekanntesten Werke sind „Der Augenzeuge“ (1920), „Der Gefängnisarzt“ (1934) und „Der Ewige Jude“ (1930). Letzteres Werk, das sich mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzt, wurde von den Nationalsozialisten verboten und als „entartete Literatur“ diffamiert.

Der Augenzeuge. Eine fiktionale Autobiografie.

Wensierski, Peter

Peter Wensierski, Jahrgang 1954, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit 1979 berichtete er als Journalist und Dokumentarfilmer aus der DDR. Von 1986 bis 1993 war er Fernsehjournalist bei der ARD, arbeitete für das Magazin Kontraste, ab 1993 beim Spiegel. Wensierski wurde ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis, dem Europäischen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz. Mehrere Buchveröffentlichungen, darunter »Von oben nach unten wächst gar nichts« (1986), »Schläge im Namen des Herrn« (2006), »Die verbotene Reise« (2014), »Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution« (2017), »Berlin – Stadt der Revolte« (mit Michael Sontheimer, 2018).

Jena-Paradies: Die letzte Reise des Matthias Domaschk.

Die verbotene Reise. Die Geschichte einer abenteuerlichen Flucht.

Whitlock, Craig

Craig Whitlock, geboren 1968, schreibt als investigativer Journalist für die Washington Post. Seit 2001 berichtet er als Auslandskorrespondent, Pentagon-Reporter und Spezialist für nationale Sicherheit über den globalen Krieg gegen den Terrorismus. 2019 erhielt er für seine Berichterstattung über den Krieg in Afghanistan den George Polk Award for Military Reporting, den Scripps Howard Award for Investigative Reporting, den Investigative Reporters and Editors Freedom of Information Award sowie den Robert F. Kennedy Journalism Award für internationale Berichterstattung. Whitlock hat aus mehr als 60 Ländern – darunter Deutschland – berichtet und war dreimaliger Finalist für den Pulitzer-Preis. Er lebt in Silver Spring, Maryland. Stephan Gebauer, geboren 1968, lebt in Berlin und Madrid. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen Carl Bernstein, Bill Clinton, Hillary Clinton, Billy Crystal, Angus Deaton, Frank Dikötter, Niall Ferguson, Garry Kasparow, Ian Morris, Barack Obama, Robert Shiller und Joseph Stiglitz. Christiane Frohmann ist eine deutsche Schriftstellerin, Verlegerin, Publizistin und Übersetzerin. Sie betreibt den Frohmann Verlag.

Die Afghanistan Papers. Der Insider-Report über Geheimnisse, Lügen und 20 Jahre Krieg.

Wildt, Bert te

Burn On – Immer kurz vorm Burn Out Das unerkannte Leiden und was dagegen hilft (Verdeckte Depressionen erkennen, behandeln und loswerden).

Wolff, Lisa

Lina Wolff, geboren 1973 in Südschweden, hat lange in Italien und Spanien gelebt. Für ihr literarisches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so erhielt sie für ihren zweiten Roman Die polyglotten Liebhaber 2016 den Augustpris, den wichtigsten schwedischen Literaturpreis. Außerdem ist Wolff als Übersetzerin tätig und überträgt Werke von Autor:innen wie Samanta Schweblin, Roberto Bolaño und Gabriel García Márquez ins Schwedische. Lina Wolff lebt in Lund.

Der Teufelsgriff.

Wolkow, Leonid 

Leonid Wolkow (Jg. 1980) ist politischer Direktor der von Alexei Nawalny begründeten Antikorruptionsstiftung (FBK). Er betrat 2009 die politische Bühne und wurde für vier Jahre zum Abgeordneten der städtischen Duma von Jekaterinburg gewählt. 2013 leitete er die Kampagne Alexei Nawalnys bei der Moskauer Bürgermeisterwahl, 2018 als Stabschef dessen Präsidentschaftswahlkampf. Seit 2019 lebt er in Litauen, von wo aus er die politischen Projekte der FBK leitet.

Putinland. Der imperiale Wahn, die russische Opposition und die Verblendung des Westens.

Wunderlich, Dieter

Dieter Wunderlich, geboren 1946 in München, Diplompsychologe, war von 1973 bis 2001 im Management eines großen internationalen Unternehmens tätig. Seit 1999 hat er sich mit Büchern wie z. B. „EigenSinnige Frauen“, „WageMutige Frauen“, „AußerOrdentliche Frauen“ und „Verführerische Frauen“ als Autor farbiger und sorgfältig recherchierter Biografien einen Namen gemacht. Er lebt in Kelkheim am Taunus.

Göring und Goebbels.


Y


Yaghoobifarah, Hengameh 

Hengameh Yaghoobifarah lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2014 ist Hengameh Yaghoobifarah Redaktionsmitglied beim Missy Magazine. Zwischen 2016 und 2022 erschien die Kolumne »Habibitus« in der taz. Gemeinsam mit Fatma Aydemir hat Hengameh Yaghoobifarah 2019 den viel beachteten Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« herausgegeben. 2021 erschien der erfolgreiche Debütroman »Ministerium der Träume«.

Ministerium der Träume.

Zeller, Helmut

Helmut Zeller leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung.


Z


Zweig, Stefan

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. 1934 flüchtete er vor den Nationalsozialisten über London und New York nach Brasilien. In der Nacht vom 22. zum 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. Depressive Zustände begleiteten ihn seit Jahren. Seine Frau Lotte folgte Zweig in den Tod. In seinem Abschiedsbrief hatte Zweig geschrieben, er werde „aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner „geistigen Heimat Europa“ hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien „durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft“. Stefan Zweig wurde ein Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft.

Die Mondscheingasse.

Der begrabene Leuchter.

Maria Stuart.

Marie Antoinette.

Friedrich Nietzsche.

Friedrich Hölderlin.

Heinrich von Kleist.

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