Jochen Klepper: Der Vater. Roman eines Königs

Titel: Der Vater. Roman eines Königs
Autor: Jochen Klepper
Gelesen von: Hans Jochim Schmidt
Genre: , ,
Minuten: 2672
ISBN13: 978-3-86352-262-9
Verlag: 32,90

Inhalt: Im allgemeinen Bewusstsein war der Soldatenkönig, wie Friedrich Wilhelm nicht ohne Grund genannt worden ist, ein bärbeißiger, tyrannisch regierender Banause, vor allem aber ein Vater, der seinen Sohn überaus grausam behandelte.

Jochen Klepper zeichnet in seinem Roman ein sehr viel differenzierteres Bild dieses großen Königs.

 

Der Himmel vor hundert Jahren

Titel: Der Himmel vor hundert Jahren:
Autor: Yulia Marfutova
Gelesen von: Jutta Seifert
Erscheinungstermin: 15.11.2021
Genre: , , , ,
Minuten: 444
ISBN13: 978-3-86352-508-8
Verlag: Rowohlt

Inhalt:

Ob sie vom Wetter erzählt, von der Weisheit der Menschen oder der der Fische – Yulia Marfutova macht Stimmen hörbar, die man so bald nicht wieder vergisst. In «Der Himmel vor hundert Jahren» treffen sich Ideen und Ideologen, Dorf und Welt, Gestern und Heute, Humor und Verstand. Eine zeitlose Geschichte, ein herausragendes Debüt. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021.

Ein russisches Dorf um das Jahr 1918. Die Revolution hat bereits stattgefunden, der Bürgerkrieg ist in vollem Gange, aber die Bewohner haben von den historischen Ereignissen noch nichts erfahren. Das untergehende Zarenreich ist groß, die Informationen fließen langsam.
Doch selbst an einem Ort wie diesem steht die Zeit nicht still: Der Dorfälteste Ilja, zum Beispiel, trifft seine Wettervorhersagen neuerdings mit Hilfe eines gläsernen Röhrchens, das er hütet wie seinen Augapfel. Der alte Pjotr dagegen belauscht lieber den nahegelegenen Fluss und dessen Geister. Aber noch scheinen die Fronten beweglich.
Nun ist ausgerechnet Iljas Frau, Inna Nikolajewna, so abergläubisch wie Pjotr. Als ihr ein Messer herunterfällt, taucht ein Fremder im Dorf auf. Der viel zu junge Mann trägt keine Stiefel, aber eine fadenscheinige Offiziersuniform, und wenn er muss, erzählt er jedem eine andere Geschichte. Man beäugt ihn, bedrängt ihn, bald nicht mehr nur mit Fragen - und doch kommt nicht einmal die junge Annuschka dahinter, weshalb er ins Dorf gekommen ist. Und vor allem: warum er bleibt ...

Der Augenzeuge. Eine fiktionale Autobiografie

Titel: Der Augenzeuge. Eine fiktionale Autobiografie
Autor: Ernst Weiß
Gelesen von: Jan Koester
Genre: , ,
Minuten: 609
ISBN13: 978-3-86352-362-6
Verlag: 10,- Euro

Inhalt: Ernst Weiß erzählt die fiktionale Lebensgeschichte eines katholischen Arztes.

Während des 1. Weltkrieges trifft der Arzt im Feldlazarett auf den jungen Gefreiten A.H. Eine schicksalsvolle Begegnung. Nachdem der Arzt den Gefreiten von einer hysterischen Blindheit heilt, verfolgt er dessen Aufstieg vom einfachen Soldaten zum Führer der Deutschen. Sein Wissen über die Krankheit macht ihn für A.H. gefährlich. Er wird verhaftet, in ein KZ inhaftiert und gefoltert. Nach der Herausgabe der Krankenakte von A.H. wird er freigelassen und muss Deutschland verlassen. Der Arzt emigriert nach Spanien und kämpft von dort aus gegen den Faschismus.