Neuerscheinungen

Titel: Die Stalinorgel
Autor: Gert Ledig
Gelesen von: Samy Andersen
Erscheinungstermin: 01.06.2020
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Minuten: 348
ISBN13: 978-3-86352-400-5
Preis: 17,90

Inhalt: Das Buch "Die Stalinorgel" verzichtet auf Namen, allein der Dienstgrad personifiziert die Menschen in einem grausamen Krieg, an dessen Ende der Tod steht. Der Roman erschien 1955.

Gert Ledig war während des 2. Weltkrieges Zeitzeuge der Kämpfe in Russland. Der Autor meldete sich mit 18 Jahren freiwillig, wurde mehrfach schwer verletzt und kam mit seinen Vorgesetzten in Streit wegen unsinniger grausamer Befehle.

 

 

 

Titel: Reisen in Europa
Autor: Stefan Zweig
Gelesen von: Ikumi Derschmidt
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Minuten: 201
ISBN13: 978-3-86352-359-6
Preis: 10,- Euro

Inhalt: „Wenn ich zu Ihnen über das Wien von gestern spreche, soll dies kein Nekrolog sein. Wir haben Wien in unseren Herzen noch nicht begraben, wir weigern uns zu glauben, dass Unterordnung gleichbedeutend ist mit völliger Unterwerfung. So will ich zu Ihnen von Wien sprechen, meiner Vaterstadt und einer der Hauptstädte unserer gemeinsamen europäischen Kultur.“

Mit diesen Worten beginnen Zweigs Reiseschilderungen aus Europa. Nach Wien folgen Salzburg, Meran, Brügge, Ypern, Paris, die Provence, Sevilla, Oxford und London.

Titel: Virata. Die Augen des ewigen Bruders
Autor: Stefan Zweig
Gelesen von: Jan Koester
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Minuten: 104
ISBN13: 978-3-86352-358-9
Preis: 10,- Euro

Inhalt: In  dieser indischen Legende schildert Zweig die Wandlung eines angesehenen Kriegsführers zum untersten Diener.

Virata, der einst in einer Schlacht unwissentlich seinen eigenen Bruder erschlug, macht sich auf die Suche nach einem gerechten Leben ohne Schuld und muss bitterlich erkennen, dass er mit jeder seiner Handlungen auf das Leben seiner Mitmenschen Einfluss nimmt und er daher auch die Verantwortung für das Schicksal dieser Menschen übernehmen muss.

Titel: Der begrabene Leuchter
Autor: Stefan Zweig
Gelesen von: Matthias Hinz
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ISBN13: 978-3-86352-357-2
Preis: 10,- Euro

Inhalt: „Den Leuchter, die Menorah. Ich hatte sie verborgen, als die Barbaren kamen. Mit Absicht ließ ich die anderen Heiligtümer in der Schatzkammer, den Tisch mit den Schaubroten und die silbernen Trompeten und den Aronstab und die Weihrauch spendenden Gefäße, denn zu viele im Gesinde wussten von unseren Schätzen, als dass ich alles hätte bergen können. Nur eines wollte ich retten von den Geräten des Tempels, den Leuchter Mosis, den Leuchter aus Schelomos Haus: die Menorah.“

Der begrabene Leuchter ist eine legendenhafte Novelle, in der Zweig die Odyssee der Menora von Rom über Konstantinopel nach Jerusalem erzählt.

 

Titel: Der Augenzeuge. Eine fiktionale Autobiografie
Autor: Ernst Weiß
Gelesen von: Jan Koester
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Minuten: 609
ISBN13: 978-3-86352-362-6
Preis: 10,- Euro

Inhalt: Ernst Weiß erzählt die fiktionale Lebensgeschichte eines katholischen Arztes.

Während des 1. Weltkrieges trifft der Arzt im Feldlazarett auf den jungen Gefreiten A.H. Eine schicksalsvolle Begegnung. Nachdem der Arzt den Gefreiten von einer hysterischen Blindheit heilt, verfolgt er dessen Aufstieg vom einfachen Soldaten zum Führer der Deutschen. Sein Wissen über die Krankheit macht ihn für A.H. gefährlich. Er wird verhaftet, in ein KZ inhaftiert und gefoltert. Nach der Herausgabe der Krankenakte von A.H. wird er freigelassen und muss Deutschland verlassen. Der Arzt emigriert nach Spanien und kämpft von dort aus gegen den Faschismus.

Titel: Die Stadt ohne Juden
Autor: Hugo Bettauer
Gelesen von: Monty Arnold
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Minuten: 231
ISBN13: 978-3-86352-361-9
Preis: 10,- Euro

Inhalt: In der Geschichte ordnet ein fiktiver Politiker der Christlichsozialen Partei die Vertreibung aller Juden aus Wien an.

Bettauers berühmtester Roman ist eine Satire auf das zur Zeit seines Erscheinens 1922 hochaktuelle Thema Antisemitismus. „Die Stadt ohne Juden“ verkaufte sich im ersten Jahr 250.000 Mal und wurde zu einem der umstrittensten Werke Bettauers, welches ihm sowohl begeisterte Bewunderer, als auch erbitterte Feinde einbrachte. Nazi-Sympathisanten griffen Bettauer und sein Werk an und nannten ihn einen roten Dichter und Verderber der Jugend.

 

Titel: Der Trinker
Autor: Hans Fallada
Gelesen von: André Grotta
Genre: , , ,
Minuten: 696
ISBN13: 978-3-86352-360-2

Inhalt: Das Geschäft von Erwin Sommer durchläuft in letzter Zeit eine schwierige Phase. Nachdem er fahrlässig einen Großauftrag  aufgibt, ertränkt er seine Sorgen mit Rotwein. Gegen den Wunsch seiner Frau reist Sommer nach Hamburg, wo er dem Alkohol immer mehr verfällt.

Der Trinker ist das persönlichste Werk von Fallada. Er schrieb diesen Roman während seiner Gefangenschaft in der Landesanstalt Altstrelitz, als er wegen des versuchten Mordes an seiner Frau in der Strafanstalt inhaftiert wurde. Der Roman ist autobiographisch, in Tagebuchform, und erzählt die Geschichte eines Mannes in der Gewalt des Alkohols.

 

Titel: Eine blassblaue Frauenschrift
Autor: Franz Werfel
Gelesen von: Jan Koester
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Minuten: 231
ISBN13: 978-3-86352-364-0
Preis: 10,- Euro

Inhalt: Zwei Jahre vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich bringt ein Brief den Chef des Wiener Kultusministeriums Leonidas Tachezy in Bedrängnis. Seine einstige jüdische Geliebte Vera bittet ihn um Protektion für einen jungen Mann, der aus „allgemein bekannten Gründen” in Deutschland nicht mehr das Gymnasium besuchen könne. Schlagartig wird Leonidas bewusst, dass er der Vater sein könnte. Im Laufe eines Tages schwankt er zwischen Nachgeben und Zurückweisen. Wird Leonidas dieser Bitte nachkommen und seine ganze Karriere aufs Spiel setzen?

Titel: Der Tod des Kleinbürgers
Autor: Franz Werfel
Gelesen von: Oliver Dupont
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Minuten: 116
ISBN13: 978-3-86352-363-3
Preis: 10,- Euro

Inhalt: Karl Fiala lebt mit seiner Frau Marie, seiner Schwägerin Clara und seinem Sohn Franz in Wien. Franz leidet an Epilepsie. Damit für Franz auch nach Karls Tod gesorgt wird, schließt Karl eine Lebensversicherung ab. Die Auszahlung erfolgt aber nur, wenn Karl älter als 65 Jahre wird. Kurz vor seinem 65. Lebensjahr erkrankt Karl schwer.

Titel: Sechsunddreißig Stunden
Autor: Ödön von Horváth
Gelesen von: Julian Mill
Genre: , ,
Minuten: 216
ISBN13: 978-3-86352-365-7
Preis: 10,- Euro

Inhalt: „Die ganze Geschichte spielt in München. Als Agnes ihren Eugen kennenlernte, da war es noch Sommer. Sie waren beide arbeitslos und Eugen knüpfte daran an, als er sie ansprach. Das war in der Thalkirchner Straße vor dem städtischen Arbeitsamt und er sagte, er sei bereits zwei Monate ohne Arbeit und eigentlich kein Bayer, sondern ein geborener Österreicher. Sie sagte, sie sei bereits fünf Monate arbeitslos und eigentlich keine Münchnerin, sondern eine geborene Oberpfälzerin. Er sagte, er kenne die Oberpfalz nicht und sie sagte, sie kenne Österreich nicht, worauf er meinte, Wien sei eine sehr schöne Stadt und sie sehe eigentlich wie eine Wienerin aus.“

Titel: Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens
Autor: Jakob Wassermann
Gelesen von: Hans Jochim Schmidt
Genre: , ,
Minuten: 1102
ISBN13: 978-3-86352-367-1
Preis: 17,90 Euro

Inhalt: Im Jahr 1828 wird in Nürnberg ein junger Mann aufgegriffen. Er kann kaum sprechen, schreibt aber seinen Namen mit ungelenken Buchstaben: Caspar Hauser. Als ein Mordanschlag auf ihn verübt wird, beginnen wilde Spekulationen: Ist Caspar Hauser in Wirklichkeit ein Prinz aus fürstlichem Hause, der jetzt von geheimnisvollen Mächten verfolgt wird?

Jakob Wassermanns berühmter und berührender Roman über das Schicksal des Findlings ist weit mehr als eine spannende Kriminalgeschichte. Aus gutem Grund hat ihm der Autor einen wichtigen Untertitel gegeben: „Die Trägheit des Herzens“.

 

Titel: Vereinigungen
Autor: Robert Musil
Gelesen von: Peter Bocek
Genre: , ,
Minuten: 263
ISBN13: 978-3-86352-404-3
Preis: 10,- Euro

Inhalt: „Eine sorgfältig ausgeführte Schrift, die unter dem Vergrößerungsglas (aufmerksamer, bedachtsamer, jedes Wort prüfender Aufnahme) das Mehrfache ihres scheinbaren Inhalts enthielt. Mir sind im ganzen Leben sehr wenig Menschen begegnet, die gespürt hatten, was dieses Buch sein sollte und gewiss zum Teil auch ist. Es ist das einzige meiner Bücher, worin ich heute noch manchmal lese. Ich ertrage keine großen Stücke. Aber ein bis zwei Seiten nehme ich jederzeit – abgesehen von bestimmten schmerzlichen Ausdrucksmängeln – gern wieder in mich auf.“