Autor: Jan Solwyn
Gelesen von: Samy Andersen
Hörprobe:
Autor: Günter Lucks
Gelesen von: Sebastian Dunkelberg
Hörprobe:
Autor: József Debreczeni
Gelesen von: Oliver Dupont
Die Wiederentdeckung nach 70 Jahren, erstmals auf Deutsch: »Ein literarischer Diamant, scharfkantig und kristallklar«, schreibt die »Times« über József Debreczenis Erinnerungen an Auschwitz. Sein bewegender Bericht aus den Vernichtungslagern gilt als eines der größten Werke der Holocaust-Literatur. In ihrem Nachwort setzt sich Carolin Emcke mit diesem bewegenden Memoir eines Überlebenden auseinander und reflektiert darüber, was es für uns heute bedeutet, dieses Buch zu hören.
Der renommierte ungarische Journalist und Dichter József Debreczeni wurde 1944 als Jude nach Auschwitz deportiert, es folgten zwölf albtraumhafte Monate in verschiedenen Konzentrationslagern. Seine letzte Station war das Kalte Krematorium, die Krankenbaracke des Zwangsarbeitslagers Dörnhau.
Kurz nach der Befreiung schrieb József Debreczeni seinen Bericht: eine gnadenlose Anklage von höchster literarischer Qualität. Mit präzisen Beschreibungen, dem Mittel der Ironie und mitunter einem beißenden Humor bringt er uns die Menschen nahe, denen er in der Haft begegnet ist und deren Erfahrungen in den Lagern mit dem Verstand kaum zu begreifen sind. Erstmals 1950 auf Ungarisch veröffentlicht, geriet es in Vergessenheit - mehr als 70 Jahre später wurde es in 15 Sprachen übersetzt.
Hörprobe:
Autor: Felix Bohr
Gelesen von: Oliver Dupont
Nicht weit des ostpreußischen Rastenburg, des heutigen Ketrzyn in Polen, befand sich ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs: das »Führerhauptquartier Wolfsschanze«. Dort verbrachte Adolf Hitler nach dem Angriff auf die Sowjetunion den Großteil seiner Zeit. Dort wurde über die systematische Ermordung der europäischen Juden entschieden. Dort ereignete sich am 20. Juli 1944 das Stauffenberg-Attentat, das der Diktator nur leicht verletzt überlebte. Doch während der Name vielen ein Begriff ist, haben die wenigsten eine genaue Vorstellung von der Anlage selbst und dem, was sich dort über knapp dreieinhalb Jahre abspielte.
Auf der Basis von Zeitzeugnissen und bislang unveröffentlichten Dokumenten rekonstruiert Felix Bohr den Alltag in der »Wolfsschanze«. Seine Schilderungen verknüpft er mit grundlegenden Fragen: Was erfährt man aus den Berichten von Offizieren, Köchinnen und Kammerdienern über Hitlers Persönlichkeit? Wie beeinflussten die zunehmend chaotischen Verhältnisse und die paranoide Atmosphäre in dem abgelegenen Komplex die dort getroffenen Entscheidungen? Aus Bohrs dichten Beschreibungen ergibt sich eine präzise Analyse der obersten Ebene des NS-Regimes, die zwischen Teestunden und Waldspaziergängen das deutsche Menschheitsverbrechen plante.
Hörprobe:
Autor: Theodor Plievier
Gelesen von: Samy Andersen
Autor: Elmar Theveßen
Gelesen von: Patrick Twinem
Autor: Erich Maria Remarque
Gelesen von: Samy Andersen
Der junge Soldat Ernst Graeber erhält unerwartet Fronturlaub. Es zieht ihn nach Hause, doch in der stark zerstörten Heimatstadt findet er keine vertrauten Menschen vor – seine Familie ist evakuiert worden. Stattdessen trifft er auf Elisabeth, deren Vater durch Denunziation im Konzentrationslager ist, und verliebt sich …
Remarque beschwört eine zarte Liebesgeschichte herauf vor dem Hintergrund der letzten Tage des Dritten Reiches. Und er rührt an einem Mythos der Nachkriegsjahre: dem Frontkämpfer. In der Figur des Ernst Graeber spiegelt sich die ganze Verzweiflung und Sinnlosigkeit des Kriegs – er ist ein brüchiger Held, für den es kein gutes Ende geben kann.
Hörprobe:
Autorin: Anonym
Gelesen von: Sandra Busch, Lisa Rauen
Die erschütternden Aufzeichnungen einer jungen Frau berichten über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und den Einmarsch der Roten Armee in Berlin.
1954 erschien »A Woman in Berlin« zuerst in den USA, ein Schweizer Verlag veröffentlichte 1959 eine erste deutschsprachige Ausgabe - einer neuen Publikation stimmte die Anonyma unter der Bedingung zu, dass diese erst nach ihrem Tod stattfinden dürfe.
Die Anonyma berichtet von massenhaften Vergewaltigungen von Frauen im besetzten Land durch Rotarmisten. Die Rache der Sieger in den Ruinen von Berlin berührt ein Tabuthema. Die Schreckenstage, festgehalten in Schulheften und auf Zetteln, hörten Zehntausende von Leserinnen und Lesern. Lakonisch wird von Bombenalarm, Hunger oder von Selbstmorden berichtet. Illusionslose Kaltblütigkeit, unbestechliche Reflexion, schonungslose Beobachtung und makabrer Humor zeichnen dieses Tagebuch aus.
Erhältlich überall, wo es Hörbücher gibt:
![]()
Autorin: Rachel Kushner
Gelesen von: Irina Salkow
Hörprobe:
Autor: David Attenborough
Gelesen von: Bodo Henkel
Die verborgene Schönheit der Weltmeere
Von den eisigen Ozeanen unserer Pole bis hin zu abgelegenen Koralleninseln - der weltbekannte Naturforscher David Attenborough erkundet zusammen mit Colin Butfield die letzte große Wildnis unserer Erde: die Ozeane.
Lebendig und eindrucksvoll berichtet Attenborough von der Unberührtheit und Fragilität ausgewählter Habitate, die faszinierende Tier- und Pflanzenarten beheimaten, den großartigen Entdeckungen mutiger Meeresforscher vergangener Jahre und den Versuchen modernster Wissenschaft, die verborgene Welt unter Wasser genauer zu erforschen. Dabei wird offenbar: Die Ozeane, so gefährdet sie heute sind, besitzen eine beachtliche Resilienz, dank derer wir wieder eine Meereswelt voller Leben haben könnten - wir müssen nur handeln.
»David Attenborough ist Pionier, Vorbild und eine der wichtigsten globalen Stimmen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. In all seinen Werken spürt man die tiefe Liebe, das Verständnis und die Verletzlichkeit der Natur. Jeder, der in dieses wichtige Buch eintaucht, taucht positiv verändert wieder auf!« Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt und Autor von »Der Pinguin, der fliegen lernte«.
Hörprobe:
Autor: Joachim Fest
Gelesen von: Oliver Dupont
Hörprobe:
Autorin: Lana Lux
Gelesen von: Alina Hidic
»Ein großes, ergreifendes Buch, bei dem ich mich so sehr nach einem Happy End gesehnt habe wie noch niemals zuvor.« Olga Grjasnowa.
Ukraine, 90er Jahre. Große Party der Freiheit. Manche tanzen und fressen oben auf dem Trümmerhaufen der Sowjetunion, andere versuchen noch, ihn zu erklimmen. Auch Samira. Mit sieben Jahren macht sie sich auf die Suche nach Freiheit und Wohlstand. Während teure Autos die Straßen schmücken, lebt Samira mit ein paar anderen Kids in einem Haus, wo es keinen Strom, kein warmes Wasser und kein Klo gibt. Aber es geht ihr bestens. Sie hat ein eigenes Sofa zum Schlafen und eine fast erwachsene Freundin, die ihr alles beibringt. Außerdem hat sie einen Job, und den macht sie gut: betteln. Niemand kann diesem schönen Kind widerstehen, auch Rocky nicht. Er nennt sie Kukolka, Püppchen. Wenn Kukolka ihn lange genug massiert, gibt er ihr sogar Schokolade. Alles scheint perfekt zu sein. Doch Samira hält an ihrem Traum von Deutschland fest. Und ihr Traum wird in Erfüllung gehen, komme, was wolle ...
Lana Lux hat einen gnadenlos realistischen Roman über Ausbeutung, Gewalt und Schikane geschrieben, über ein Leben am Rande der Gesellschaft, geführt von einer Heldin, die trotz allem schillernder nicht sein könnte.
Hörprobe:




