Autor: Lew N. Tolstoi
Gelesen von: Jan Koester
Hadschi Murat wird dabei zum tragischen Helden in einer Welt von rücksichtslosen Offizieren, leibeigenen Bauern sowie in Blutfehde lebenden Kaukasusvölkern.
Kunstvoll und modern wechselt Tolstoi zwischen den Perspektiven der Protagonisten und bietet damit tiefe Einblicke in die gesellschaftlichen Verhältnisse.
Autor: Lew N. Tolstoi
Gelesen von: Jan Koester
Autor: P.T. Barnum
Gelesen von: Julius Kleefelder
Autor: Friedrich Reck-Malleczewen
Gelesen von: Jan Koester
Autor: Bernard von Brentano
Gelesen von: Jan Koester
Autor:Stefan Zweig
Gelesen von: Jan Koester
Stefan Zweig zeichnet Hölderlins großartige Fähigkeit zum inneren Aufschwung und den unausweichlich tragischen Abschwung nach: "Hölderlin gerät niemals hinein in das Untere, Gemengte, ins taghaft Irdische des Lebens, sondern stößt sich flughaft in eine höhere Welt empor. Er hat nicht die Wirklichkeit, aber er hat eine eigene Sphäre, sein klingendes Jenseits. Immer zielt er nach oben: 'O Melodien über mir, ihr unendlichen, zu euch, zu euch', dichter er und schnellt wie ein Pfeil vom gespannten Bogen in das Himmlische, ins Unsichtbare empor."
Aus diesem Himmlischen fällt Hölderlin ins Bodenlose: "Und nun zeigt der Genius, der helle und selige, Hölderlin sein anderes Gesicht, die finstere Dunkelheit des Dämons. Hölderlin stürzt aus der Dichtung in das Leben immer zerschmettert zurück, er stürzt wie Phaethon nicht auf die Erde, in seine Heimat bloß, sondern tiefer noch hinab in ein unendliches Meer von Schwermut."
Autor: August Messer
Gelesen von: Jan Koester
Autor: Wilhelm Grube
Gelesen von: Jan Koester
Autor: Franz Werfel
Gelesen von: Jan Koester
Autor: Stefan Zweig
Gelesen von: Jan Koester
Zweigs essayistische Charakterstudie über Friedrich Nietzsche ist ein dramatisches Sprachkunstwerk. Tief analysierend und dabei kunstvoll unterhaltend beschreibt er Nietzsches Kampf mit dem Dämon.
Autor: Stefan Zweig
Gelesen von: Jan Koester
Stefan Zweig schildert das Leben Marie Antoinettes von ihrer Kindheit in Österreich bis zu ihrer letzten Nacht in Versailles in Frankreich. Einfühlsame und detaillierte Beschreibungen zeigen die "Königin des Rokokos" als sorglos-heitere junge Frau, die auf unzähligen durchtanzten Maskenbällen alle Pflichten einer Königin vergisst.
"Wo aber die an den Augenschein streng gebundene Forschung endet, beginnt die freie und beschwingte Kunst der Seelenschau; wo die Paläographie versagt, muss die Psychologie sich bewähren, deren logisch eroberte Wahrscheinlichkeiten oft wahrer sind als die nackte Wahrheit der Akten und Fakten. Hätten wir nichts als Dokumente der Geschichte, wie eng, wie arm, wie lückenhaft wäre sie! Das Eindeutige, das Offenbare, ist die Domäne der Wissenschaft, das Vieldeutige, das erst zu Deutende und zu Klärende, die zugeborene Zone der Seelenkunst; wo das Material nicht ausreicht für papiernen Beweis, bleiben noch unermessliche Möglichkeiten für den Psychologen. Das Gefühl weiß von einem Menschen immer mehr als alle Dokumente." Stefan Zweig (Marie Antoinette).




