Unsere Hörbücher von Erich Maria Remarque

Erich Maria Remarque, bürgerlich Erich Paul Remark, schrieb sich mit seinem Ersten-Weltkriegs-Roman „Im Westen nichts Neues“ unter die großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Bis zu seinem Tod 1970 veröffentlichte Remarque weitere, von seinen Lebenserfahrungen zweier Weltkriege und der Emigration in die Schweiz und die Vereinigten Staaten geprägte Werke.

Seine Werke zeigen die komplizierten Risse und Wunden, die das Erleben von Krieg mit sich bringt – persönlich als auch gesellschaftlich. Sprachlich ergreifend und ohne schmerzliche Details auszulassen, lässt Remarque tief in menschliches Leid blicken. Ein Leid, das sinnlos erscheint. Ein Leid, das nicht sein darf. Aber es existiert noch heute. Deshalb ist es wichtig, Remarques Bücher am Leben zu halten.

Diese Hörbücher sind Hörbücher gegen das Vergessen.


Multiperspektivisch wird in „Der Feind“ auf den Ersten Weltkrieg und die Zeit danach geblickt. In Erzählungen greift Remarque die Schicksale unterschiedlicher Personen und ihrer Erfahrungen in der gesellschaftlichen Tragödie auf. Im Zentrum steht hier die Frage: Was macht den Feind eigentlich zum Feind? Es wird aufgezeigt, wie der Mensch zu nichts als der Marionette des politischen Systems wird. „Der Weg zurück“ beschreibt die desillusionierten jungen Kriegsrückkehrer des Ersten Weltkrieges und ihren Umgang mit der Sinnlosigkeit und Vergeudung des eigenen Lebens, vor die sie in der Heimat geführt werden. Dabei zeichnet Remarque das Portrait einer ernüchterten Generation, deren Ideologie sie mit Nichts zurückgelassen hat. „Drei Kameraden“ handelt von drei ehemaligen Frontsoldaten, die ihr Leben in Berlin der 1920er, einer Zeit voller Umbrüche, navigieren. Zeitgleich tragen sie die traumatischen Erlebnisse des Ersten Weltkrieges in sich.

In „Die Nacht von Lissabon“ erzählt Remarque die Geschichte eines deutschen Emigranten in 1942, der im Angesicht des NS-Regimes fliehen will. Die Erfahrungen der Flucht, die Schwierigkeiten der Suche nach Aufnahme in bereits von Emigrantenwellen gebeutelten Ländern und die Hoffnung auf ein besseres Leben prägt diesen Roman. Der Exilroman „Arc de Triomphe“ handelt von einer fragilen Liebesgeschichte, die von traumatischen Kriegserinnerungen überschattet wird. Er zeigt auf, wie Menschen durch politische Verfolgung zur rechtlosen Hülle ihres Selbst werden.

„Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ erzählt eine unerwartete Liebesgeschichte während des letzten Aktes des Zweiten Weltkriegs. Es geht um die Sinnlosigkeit des Krieges, die Zerstörung, die er verursacht und die Frage: Wo bleibt beisolchen Zuständen die Menschlichkeit? Ergänzend dazu steht „Der Funke Leben“, dessen Handlung Gefangenschaft in den Blick nimmt und in die Gemeinschaft von KZ-Insassen führt, die sich in den letzten Kriegsmonaten im Widerstand gegen die KZ-Leitung auflehnen.

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